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Forumsarzt Dr. Oliver Pack – IVF Spain   Vor kurzem aktualisiert!

Dr. Oliver Pack, IVF SpainDr. Oliver Pack von der Klinik IVF Spain aus Alicante unterstützt die Forumsmitglieder auf www.eizellspende.de mit seinem Fachwissen bei medizinischen Fragen rund um die Behandlung.

Dr. Oliver Pack

Dr. Oliver Pack, geboren in Solingen, Deutschland, kam 1994 für sein Medizinstudium nach Spanien, das er 1999 an der Universität Salamanca abschloss. Kurz danach begann er seine Spezialisierung in der Allgemeinmedizin im Krankenhaus „Hospital General” in Alicante.

Er arbeitete lange Zeit in der Notaufnahme in verschiedenen Krankenhäusern und Kliniken und schätzt daher an der Reproduktionsmedizin umso mehr die personalisierte und nahe Patientenbetreuung und die Tatsache sich ausreichend Zeit für jeden einzelnen Patienten nehmen zu können. Seit Anfang 2018 ist er Teil des IVF Spain Ärzteteams.

Dr. Pack zeichnet sich besonders durch seine Empathie und volle Aufmerksamkeit gegenüber seiner Patienten, sowie seiner Leidenschaft für Familie und dem damit verbundenen Kinderwunsch, aus. Er freut sich so vielen Patienten wie möglich helfen zu können, den Traum eines gesunden Babys erfüllen zu können.

Dr. Pack spricht Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch.


Forumsarzt Dr. Berk Angün, Dünya IVF 1

Dr. Berk Angün, Dünya IVF ist neuer Forumsarzt auf www.eizellspende.de

Dr. Berk Angün

Dr. Berk Angün

Wir freuen uns, dass wir mit Dr. Berk Angün, einen sehr kompetenten Reproduktionsmediziner gefunden haben, der die Fragen der Forumsmitglieder gerne beantwortet.

Dr. Berk wurde 1968 in Ankara geboren. Nach seinem Studienabschluss an der University of Uludag und der University of Anatolia Medical School, hat er seine Spezialisierung im Dr. Zekai Burak Women Hospital abgeschlossen.

Dr. Berk ist 2008 zum Kinderwunschzentrum Dunya IVF gestossen, nach seinen Rollen im Eskisehir Ministry of Health Maternity and Children Care Hospital, Eskisehir Private Surgical Dal Centre (Gründer), American Hospital – Woman & Infertility Centre in Istanbul und im Anatolia IVF Zentrum in Ankara. Während seiner Zeit in der Türkei erhielt er ausführliches Training in den Prinzipien des Total Quality Management – European Foundation for Quality Management (EFQM). Er hat die Implementation von Qualitätsmanagement Prozessen, die zu einer EFQM Auszeichnung in der Eskisehir Ministry of Health hospital pioniert.

Dr. Berk ist Mitglied der TSRM Reproductive Health and Infertility association, der TJOD Turkish Society of Gynecology und der JED Gynecological Endoscopy association. Er verfügt über gute Englischkentnisse. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

 


IVF Spain: Die Bedutung und Tragweite der Auswahl von Embryos

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Die Reproduktionsmedizin hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht und damit kontinuierliche Verbesserungen in jeder Phase einer Kinderwunschbehandlung erzielt. Das betrifft jeden einzelnen Schritt, von der Befruchtung bis hin zum Embryotransfer und darüber hinaus.

Die Fortschritte spielen vor allem eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung der Embryoselektion, ein entscheidener Schritt der Fertilitätsbehandlung von heute, der erheblich zum Erfolg dieser beiträgt.

Die Auswahl der Embryonen, die für den Transfer in Frage kommen, wird von den Embryologen übernommen. Sie sind auch für die Überwachung der täglichen Embryonenentwicklung verantwortlich. Diese Entscheidung beruht auf der  Prognose der Embryonen, mit der höchsten Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Schwangerschaft.

Die Auswahl basiert auf folgende Kriterien: die Zellanzahl und das Aussehen des Embryos (morphologische Kriterien), Rate der Zellteilung (kinetische Kriterien) und die Zusammensetzung der Chromosomen (genetische Kriterien).

Dank des technologischen Fortschritts verfügen Embryologen heute über optimierte Geräte und Technologien, die ihnen ermöglichen eine akkurate und fundierte Embryo-Auswahl zu treffen.

Die auf morphologische und kinetische Kriterien basierende Auswahl hat sich mit der innovativen sogennanten Time-Lapse-Technologie” und der „Predictive Software“ (Computertechnik mit Vorhersage-Funktion) wesentlich verbessert.

Das Zeitraffersystem zur Embryobeobachtung, die „Time-Lapse-Technologie”, ermöglicht uns detaillierte Informationen über die Entwicklung der Embryonen zu erhalten und gleichzeitig optimale Inkubationsbedingungen zu gewährleisten. Die Embryonen müssen nicht mehr zur regelmäßigen Beobachtung unter dem Mikroskop – wie bei der herkömmlichen Embryonenüberwachung – aus dem Inkubator entnommen werden.

Auch die EEVA-Software mit Vorhersage-Funktion (Embryo Early Viability Assessment) ist eine Methode zur Beurteilung der Embryonenqualität anhand von objektiven und messbaren Parametern.

Mit Hilfe dieser Technologien, zusammen mit der von Embryologen durchgeführten Auswertung der Embryobeobachtung und der Zeitraffer-Videos, kann festgestellt werden, welcher der Embryonen am tragfähigsten ist, das heißt, welcher das höchste Potential hat sich in der Gebärmutter einzunisten und zu einer Schwangerschaft zu führen ohne dass es zu einer Fehlgeburt kommt.

Die Möglichkeit die Embryonen für den Transfer nach objektiveren Kriterien auswählen zu können, hat die Anzahl der erfolgreichen Ergebnisse dieser Behandlung wesentlich gesteigert.

Für unser Team hier bei IVF Spain sind die modernen Technologien inzwischen unentbehrlich, die die Embryologen bei ihrer Arbeit tagtäglich unterstützen.

Darüber hinaus verwenden wir für die Auswahl anhand von genetischen Kriterien die neusten Analysetechnologien wie das Präimplantationgenetische Screening (PGS).

Bei IVF Spain verfügen wir über unser eigenes Präimplantationsdiagnostik-Programm, das PGD-A (Preimplantation Genetic Diagnosis of Aneuploidies – dt.: Genetische Präimplantationsdiagnostik der Aneuploidie) mit dem die 23 Chromosomenpaaren, die das Erbgut der Embryozellen ausmachen, präzise auf mögliche Veränderungen getestet werden können. Dieser Test ist sehr nützlich, da er die Geburtenrate nachweislich steigert.

Ein aneuploider Embryo (d. h. mit nicht normalem Chromosomensatz) kann zwar implantiert werden, es wird aber letztendlich bedauerlicherweise mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Fehlgeburt führen. Wenn wir die Embryoselektion mit Hilfe von PGD-A durchführen, können wir eigenständig die Implantationsrate, im Vergleich mit Implantationen von aneuploiden Embryonen, erhöhen. Der wichtigste Aspekt ist jedoch, dass der Transfer von Embryonen mit normalem Chromosomensatz die durch Genetik verursachte Fehlgeburtenrate stark sinken lässt und die Geburtenrate von gesunden Babys deutlich ansteigt. Die PGD-A besteht hauptsächlich aus einer Karyotyp-Chromosomenanalyse des Embryos. Hierfür wird anhand einer Zelle des Embryos  eine Biopsie durchgeführt.

Im Kinderwunschzentrum IVF Spain führen wir die Biopsie erst durch, wenn sich der Embryo im Blastozystenstadium befindet (normalerweise am Tag 5 nach der Punktion). In diesem Stadium haben sich die Embryozellen in zwei differenzierte Zellmassen getrennt: eine wird sich in das zukünftige Baby (Embryoblast) entwickeln und die andere wird zur Plazenta (Trophoblast) heranwachsen. In unserer Klinik verwenden wir für die Biopsie Zellen, die dem Trophoblast entnommen werden, wo sie schnell wieder nachwachsen können. So können wir das Risiko für den Embryo auf ein Minimum reduzieren.

In den meisten europäischen Kliniken, die das Präimplantationsgenetische Screening anbieten, wird die Biopsie schon am 3. Tag nach Punktion durchgeführt. Das kann sich negativ auf die Lebensfähigkeit des Embryos auswirken, da die Zellenanzahl noch sehr niedrig ist und die Zellen noch nicht differenziert sind. Auch ist es für den Embryo in diesem Stadium schwieriger die entnommenen Zellen zu ersetzen.

Ein weiterer zu berücksichtigender Aspekt ist, dass die meisten Zentren mehrere Embryos auf einmal transferieren, um die Chance auf eine Schwangerschaft zu erhöhen. Damit wird jedoch auch die Möglichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft erhöht, die für Mutter und Babys mit einem gewissen Risiko verbunden ist. Einer der häufigsten Risiken einer Mehrlingsschwangerschaft ist die Frühgeburt. Zudem ist das Risiko für die Babys größer an Entwicklungsstörungen oder Krankheiten zu leiden und auch die Sterblichkeitsrate ist höher.

Die Genauigkeit und der hohe Qualitätsstandard unserer PGD-A-Technologie und die Erfolgsraten, die wir in den letzten Jahren aufzeichnen konnten, beweisen, dass ein einzelner, sorgfältig ausgesuchter Embryo die gleiche oder sogar eine höhere Erfolgsrate aufweist, als es bei herkömmlichen Doppel- und Mehrlings- Embryotransfers der Fall ist. Darüber hinaus können wir die restlichen wertvollen Embryonen, für eine erneute Behandlung aufbewahren, falls der Wunsch auf ein Geschwisterchen besteht.

Durch die Ausarbeitung von sorgfältig individuell auf unsere Patienten abgestimmten Behandlungsplänen, zusammen mit unserem hochmodernen Embryoselektions-Verfahren, erzielen wir hervorragende Ergebnisse und können unseren Patienten die höchstmöglichen Erfolgschancen bieten. Unsere Spitzenleistungen haben uns weltweit zum Vorbild anderer Kliniken gemacht.

Es freut uns, dass wir so vielen Paaren, die nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen in anderen Kinderwunschzentren zu uns gekommen sind, helfen konnten und dass unser Team sich täglich darum bemüht, dass es auch weiterhin so bleibt.


Kinderwunsch-Tage in Berlin

Die Kinderwunsch-Tage sind Deutschlands erste Publikumsmesse für alternative Familiengründung und richten sich an alle, die eine Familie gründen. An zwei Tagen können sich Besucher einen Überblick über ihre Möglichkeiten verschaffen, sich umfassend familienrechtlich beraten lassen und an einem umfangreichen Seminarprogramm teilnehmen. Die Themen reichen von Adoption über Samen- und Eizellspende bis hin zu Leihmutterschaft.

 

 

 

 

 

Unter folgendem Link können Sie sich Freitickets zur Veranstaltung sichern:

https://www.kinderwunsch-tage.de/produkt/freiticket-besucher/

Auf den Kinderwunsch-Tagen haben Sie die Möglichkeit an einem umfangreichen Seminarprogramm mit über 60 Vorträgen von führenden Experten teilzunehmen, unsere Informationsstände zu besuchen, sich verschiedene Meinungen einzuholen, sich über Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren und Gleichgesinnte zu treffen.

Sie haben die Möglichkeit:

  • Ihre individuellen Fragen zu stellen
  • Fachärzte persönlich zu treffen
  • sich über die neuesten Forschungsarbeiten zu informieren
  • mehr über sichere Kinderwunschbehandlungen zu erfahren
  • sich Ratschläge von führenden Experten aus der Kinderwunsch-Szene einzuholen
  • sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und Erfahrungen von Familien auf dem Weg zu ihrem Wunschkind zu hören
  • Treffen Sie die Anbieter zum persönlichen Gespräch – das lässt sich weder durch Telefon noch Internet ersetzen!

Der Wunsch nach einem Baby ist für viele der wichtigste Bestandteil ihres Lebens. Der Erhalt einer richtigen Kinderwunschbehandlung ist daher entscheidend. Jeder möchte, benötigt und verlangt nach den besten medizinischen Ratschlägen und Zusatzleistungen.

Aber wohin soll man gehen, an wen soll man sich wenden, wem kann man vertrauen, was ist überhaupt verfügbar, wie ist die Gesetzeslage und wieviel wird es kosten?

 


Die Reproduktionsmedizin hilft Familien zu gründen, wenn es die Natur schwierig macht

Die Reproduktionsmedizin hilft Familien zu gründen, wenn es die Natur schwierig macht

Wenn ein Paar beschließt, ein Baby zu bekommen es aber auf natürlichem Wege nicht gelingen will, gehen alle Alarmglocken an: Irgendetwas funktioniert nicht richtig! Wenn nach mehreren Zyklen der In-vitro-Fertilisation (IVF) der Begriff Implantationsversagen oder wiederholte Fehlgeburten auf den Tisch kommt, dann kommt das eigentliche Problem. Hierbei handelt es sich um komplexere Fälle, bei welchen empfohlen wird, zu einem Kinderwunschzentrum zu gehen, das über ein auf diese Fälle spezialisiertes Forschungsteam und innovatives Labor verfügt, in welchem mit neuesten Methoden und Top-Technologien der assistierten Reproduktion gearbeitet wir. Nur so kann in diesen Fällen eine Erhöhung der Schwangerschaftsraten erreicht werden. Es gibt viele verschiedene Faktoren, die das Nichteintreten einer Schwangerschaft beeinflussen können, unter anderem die Überlebenschance des Embryos. Um dessen Überlebenschance bestimmen zu können, führen wir bei IVF Spain das präimplantations-genetische Screening (PGS) durch. Mit dessen Hilfe können Chromosomveränderungen in Anzahl sowie in deren Anordnung nachgewiesen werden. Veränderungen der Chromosomen nehmen mit dem Alter zu, daher ist es vor allem für Patientinnen über 38 Jahre ratsam.

Nicht nur der genetische, sondern auch der immunologische Faktor darf bei der Analyse der Unfruchtbarkeit nicht vergessen werden. Gelegentlich zeigen die mütterlichen Zellen ein anomales Verhalten, indem sie den Embryo abstoßen, da sie Elemente des Spermiums als fremd ansehen und somit eine Einnistung verhindern. Diese erhöhte Immunantwort kann durch die Zunahme der natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) nachgewiesen werden. In diesen Fällen setzt  IVF Spain auf die intravenöse Gabe von Immunglobulinen, die den NK-Zell-Spiegel senken.

Es scheint, dass die Ursache für Unfruchtbarkeit nicht nur bei der Frau, sondern auch beim Mann gesucht werden muss. Denn in mehr als 40% der Fälle liegt der Grund für die ausbleibende Schwangerschaft bei ihm. Direkt beim ersten Termin bei IVF Spain werden Untersuchungen wie z.B. das fortgeschrittene Spermiogramm durchgeführt, die helfen, Anomalien jenseits Konzentration, Mobilität und Morphologie des Ejakulats erkennen zu können.

Bei der fortgeschrittenen Samenanalyse werden die Marker der Apoptose bewertet, mit denen der Prozentsatz der Spermien bestimmt wird, bei denen ein Zelltod eintreten könnte, d.h. diejenigen, die den Reproduktionsprozess nicht überstehen würden. In den Fällen in welchen die Wahrscheinlichkeit des Zelltods sehr hoch ist, werden Techniken verwendet, die dabei helfen, jene Spermien auszuwählen, die eine Befruchtung hervorrufen zu können. All diese Prozesse, zusammen mit der Fragmentierung der DNA, mit der bestimmt wird, ob das genetische Material beschädigt ist, erhalten wir eine gute Übersicht über die Reproduktionsfähigkeit des Spermas des Patienten.

Manchmal schaffen es die Embryonen nicht sich über den fünften Tag hinaus weiterzuentwickeln. Dies deutet auf eine Ursache hin, die beim männlichen Partner zu suchen ist, also in  den Spermien. In diesen Fällen wird zu einer Hodenbiopsie geraten, auch TESE (Testikuläre Spermienextraktion) genannt. Mit dieser Methode können Spermien gewonnen werden, die auch wenn sie noch nicht reif sind, die Schwangerschaftsrate erhöhen.

Kurz gesagt, in den meisten Fällen ist es wichtig, auf ein multidisziplinäres Team vertrauen zu können, das die Fortschritte in der Reproduktionsmedizin nicht nur kennt, sondern auch umsetzen kann, um die gewünschte Schwangerschaft zu erreichen.