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	<title>Eizellspende - Kinderwunsch - Fertility - IVF - News</title>
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	<description>Neuigkeiten und Informationen rund um die Eizellspende und die Kinderwunschbehandlung (IVF, ICSI) speziell im Ausland</description>
	<lastBuildDate>Sat, 19 May 2012 06:45:28 +0000</lastBuildDate>
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		<title>ZAHLEN, BITTE Retortenbabys</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 06:45:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinderwunsch]]></category>
		<category><![CDATA[IVF]]></category>
		<category><![CDATA[IVF-Register]]></category>

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		<description><![CDATA[60 000 Kinderwunschbehandlungen gibt es jedes Jahr in Deutschland. Das erste deutsche Retortenbaby, Oliver, kam vor 30 Jahren in Erlangen zur Welt. Er lebt heute in Oberfranken. Quelle: faz.net 7943 Kinder wurden 2010 durch eine In-Vitro-Befruchtung gezeugt. Ein Jahr zuvor waren es noch 12863. Quelle: deutsches-ivf-register.de 2010 war das Jahr, in dem der britische Physiologe [...]]]></description>
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<p>60 000 Kinderwunschbehandlungen gibt es jedes Jahr in Deutschland. Das erste deutsche Retortenbaby, Oliver, kam vor 30 Jahren in Erlangen zur Welt. Er lebt heute in Oberfranken. Quelle: faz.net</p>
<p>7943 Kinder wurden 2010 durch eine In-Vitro-Befruchtung gezeugt. Ein Jahr zuvor waren es noch 12863. Quelle: deutsches-ivf-register.de</p>
<p>2010 war das Jahr, in dem der britische Physiologe Robert G. Edwards den Nobelpreis für Medizin erhielt. Er hatte gemeinsam mit dem Gynäkologen Patrick Steptoe in den 70er Jahren die Methode der In-Vitro-Befruchtung erfunden. Quelle: nobelprize.org</p>
<p>1300 bis 2000 Euro kostet jeder Versuch einer In-Vitro-Befruchtung.</p>
<div>
<p>Quelle: tagesschau.de</p>
<p>281 Musikerprofile gibt es auf Myspace unter dem Namen „in Vitro“. Quelle: Myspace.com</p>
<p>130 Kinderwunschzentren in Deutschland listet das IVF-Register auf. Die meisten davon, zehn, in Berlin.</p>
<p>Quelle: deutsches-ivf-register.de</p>
<p>50 Prozent der Kosten für eine In-Vitro-Behandlung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. Dies gilt für maximal drei Versuche. Quelle: heute.de</p>
<p>2 bis 8 Zellen hat ein Embryo, der nach der Befruchtung im Reagenzglas in die Gebärmutter gepflanzt wird. Quelle: klinikum.uni-heidelberg.de</p>
<p>1 Sohn hat Louise Brown, das weltweit erste Retortenbaby, inzwischen selbst. Cameron wurde auf natürlichem Wege gezeugt. Quelle: bbc.co.uk</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/zahlen-bitte-retortenbabys/6507178.html" target="_blank">www.tagesspiegel.de</a></p>
</div>
</div>
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		<title>Reife Eizellen aus der Petrischale</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 06:45:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinderwunsch]]></category>
		<category><![CDATA[Eizelle]]></category>
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		<category><![CDATA[IVM]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Maria Pues, Mannheim / Nicht alle Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch verkraften die im Rahmen einer künstlichen Befruchtung notwendige Hormonbehandlung. Für sie stellt die In-vitro-Maturation eine Alternative dar. »Die In-vitro-Maturation (IVM) ist eine vergleichsweise neue Methode für spezielle Patientinnengruppen«, sagte Professor Dr. Thomas Strowitzki, Direktor der Abteilung Endokrinologie und Fertilitätsstörungen am Universitätsklinikum Heidelberg, beim Symposium der Deutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Maria Pues, Mannheim / Nicht alle Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch verkraften die im Rahmen einer künstlichen Befruchtung notwendige Hormonbehandlung. Für sie stellt die In-vitro-Maturation eine Alternative dar.</p>
<p>»Die In-vitro-Maturation (IVM) ist eine vergleichsweise neue Methode für spezielle Patientinnengruppen«, sagte Professor Dr. Thomas Strowitzki, Direktor der Abteilung Endokrinologie und Fertilitätsstörungen am Universitätsklinikum Heidelberg, beim Symposium der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie in Mannheim. Die IVM kann und soll bisherige Verfahren nicht ersetzen, sondern ergänzen. Sie soll Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch helfen, bei denen das klassische Verfahren der In-vitro-Fertilisation (IVF) aufgrund zu großer Risiken nicht durchgeführt werden kann.</p>
<p>Risikofaktor Polyzystisches Ovarialsyndrom</p>
<p>Zu diesen Patientinnengruppen gehören Frauen, die an einem Polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) leiden. Dieses geht häufig mit Zyklusanomalien und Unfruchtbarkeit einher. Bei den betroffenen Frauen bilden sich gleichzeitig viele Eibläschen, die aber nicht immer reife Eizellen enthalten. Das PCOS stellt in Europa eine der häufigsten stoffwechselbedingten Störungen von Frauen dar. Experten schätzen, dass zwischen 4 und 12 Prozent der gebärfähigen Frauen betroffen sind. Dabei gibt es regionale Unterschiede: Im Mittelmeerraum liegt die Rate eher höher, in Skandinavien niedriger.</p>
<p>Nicht jede Frau mit PCOS ist auf eine künstliche Befruchtung angewiesen, um sich den Wunsch nach eigenen Kindern zu erfüllen. Ein Teil von ihnen kann spontan schwanger werden. Ist eine IVF notwendig, so ist jedoch gerade bei ihnen durch die notwendige Hormonstimulation das Risiko für ein Ovarielles Hyperstimulationssyndrom (OHSS) erhöht, da diese die ohnehin vorliegende Überproduktion von Eibläschen zusätzlich anregt. Das OHSS geht unter anderem mit Bauchschmerzen, Gewichtszunahme, Übelkeit und in schweren Fällen mit Atemnot einher. Auch bei Frauen, die bei einer früheren IVF an einem OHSS gelitten haben, ist das Risiko erhöht.</p>
<p>Bei der klassischen Form der IVF reift durch die Hormonbehandlung eine ausreichende Zahl von Eibläschen in den Eierstöcken heran, diese werden abpunktiert, befruchtet und zum Teil wieder eingesetzt. Die IVM geht einen anderen Weg: Hier kommt eine kurze und niedrig dosierte Hormonstimula­tion zum Einsatz, was das Risiko für ein OHSS minimiert. In manchen Fällen könne sogar ganz auf sie verzichtet werden, so Strowitzki. Die Eibläschen werden in noch unreifem Stadium abpunktiert, dann lässt man sie in einer Petrischale mit Nährlösung 24 Stunden nachreifen – ein Vorgang, dessen physiologische Variante fünf bis sechs Tage in Anspruch nimmt. Das weitere Vorgehen entspricht dem der IVF. »Ein weiteres Ziel der IVM ist es, die Zahl der transferierten Eizellen zu reduzieren, um das Risiko für Mehrlingsschwangerschaften zu vermindern«, erläuterte Strowitzki</p>
<p>Der entscheidende Nachteil der IVM gegenüber der IVF liegt in den vergleichsweise geringen Schwangerschaftsraten, die sich zwischen 17 und 24 Prozent pro Zyklus bewegen. In Heidelberg führten die ersten 177 Behandlungen zu 27 Schwangerschaften, von denen 13 erfolgreich ausgetragen wurden. Inzwischen wurden laut Strowitzki rund 250 Behandlungen durchgeführt.</p>
<p>Fehlbildungsrisiko wird untersucht</p>
<p>Ob die Reifung der Eizellen in der Petrischale möglicherweise das Risiko für Fehlbildungen erhöht, ist derzeit Gegenstand von Studien. Eine erhöhte Zahl chromosomaler Aberrationen konnte bisher nicht festgestellt werden. Denkbare Imprintingveränderungen werden zurzeit im Rahmen eines Forschungsprojektes an der Universität Heidelberg untersucht.</p>
<p>Sieben Kinder wurden hier außerdem bis nach ihrem zweiten Geburtstag nachbeobachtet und untersucht. Dabei zeigten sich keine Auffälligkeiten. Verschiedene Studien konnten wie in Heidelberg bisher weder eine erhöhte Fehlbildungsrate noch Unterschiede in der mentalen Entwicklung der Kinder feststellen. Ab dem Alter von zwei Jahren verläuft die neurophysiologische Entwicklung nach IVM unauffällig, wie frühere Studien ergeben haben.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=41647" target="_blank">www.pharmazeutische-zeitung.de</a></p>
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		<title>Europe IVF International, Prag&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 17:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Europe IVF International, Prag, Czech Republic added http://t.co/j85OWqeF]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Europe IVF International, Prag, Czech Republic added<br />
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		<title>Neue Klinik hinzugefügt &#8220;Euro&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 17:32:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Klinik hinzugefügt &#8220;Europe IVF International, Prag<br />
<a href="http://t.co/j85OWqeF" rel="nofollow">http://t.co/j85OWqeF</a> </p>
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		<title>Drei Eltern, keine Krankheit</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 06:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinderwunsch]]></category>
		<category><![CDATA[Eizelle]]></category>
		<category><![CDATA[Embryo]]></category>
		<category><![CDATA[Erbgut]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie sind eine Art Staat im Staate: Mitochondrien. Die kleinen Kraftwerke, zu Hunderten in jeder menschlichen Zelle vorhanden, versorgen uns mit Energie. Dafür haben sie ihre eigene Zellmembran und sogar ihr eigenes Erbgut. Fehler in der Sequenz dieses Erbguts können furchtbare Krankheiten auslösen. Nun haben Forscher von der Universität Newcastle erstmals eine neue Methode, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Sie sind eine Art Staat im Staate: Mitochondrien. Die kleinen Kraftwerke, zu Hunderten in jeder menschlichen Zelle vorhanden, versorgen uns mit Energie. Dafür haben sie ihre eigene Zellmembran und sogar ihr eigenes Erbgut. Fehler in der Sequenz dieses Erbguts können furchtbare Krankheiten auslösen. Nun haben Forscher von der Universität Newcastle erstmals eine neue Methode, die die Vererbung dieser Krankheiten verhindern könnte, an menschlichen Embryonen getestet.</p>
<p>Die Wissenschaftler nutzten einen simplen Trick: Indem sie einem Embryo den Zellkern entnehmen und diesen in eine andere Eizelle transplantieren, können sie in einem Rutsch die Mitochondrien austauschen.</p>
</div>
<div>
<p>Der Zellkern kommt dann von den eigentlichen Eltern, die Mitochondrien von der Spenderin der Eizelle. So hat das Kind drei Eltern – und gesunde Mitochondrien. Dass das grundsätzlich geht, wurde an Affen bereits im vergangenen September gezeigt.</p>
<p>Nun haben die Forscher um Douglass Turnbull die Methode erstmals bei menschlichen Embryonen angewendet. Dafür nutzten sie künstlich befruchtete Eizellen, die wegen einer Abnormalität nicht für eine Schwangerschaft infrage kamen. Normalerweise haben Embryonen nach der Befruchtung zwei Zellkerne, einen vom Spermium, einen von der Eizelle. Die verwendeten Embryonen hatten stattdessen drei oder nur einen Zellkern. Die Abnormalität macht die Forschung ethisch weniger bedenklich, spielt für die Studie aber keine Rolle. Mit einer winzigen Pipette entnahmen die Forscher einem Embryo zwei seiner drei Zellkerne und schleusten die beiden in eine ander</p>
<p>e Eizelle, deren Zellkern vorher entfernt wurde.</p>
<p>Die Forscher beobachteten die weitere Entwicklung der Embryonen für sechs bis acht Tage. Etwa ein Fünftel von ihnen entwickelte sich normal weiter bis zum Acht-Zell-Stadium. Bei Embryonen, die nicht verändert werden, entwickelt sich etwa ein Drittel bis zu diesem Stadium.</p>
<p>Das Ergebnis zeige, dass sich Erkrankungen durch mitochondriale Erbgutfehler beim Menschen so verhindern ließen, schreiben die Forscher im Fachblatt „Nature“ (online vorab). Mindestens jeder Zehntausendste leidet unter einer solchen Krankheit, schätzen Mediziner. Weil die Mitochondrien für die Energiegewinnung nötig sind, machen sich diese Krankheiten vor allem bei den Geweben bemerkbar, die besonders viel Energie brauchen: Gehirn, Muskeln und Herz. „Viele dieser Kinder lernen nie zu gehen, sind blind oder leiden an schwerer Epilepsie“, sagt Markus Schuelke-Gerstenfeld, der an der Charité mitochondriale Erkrankungen erforscht. Es sei sicher zu früh, die neue Methode zu empfehlen, sagt er. Dennoch: Er habe schon Paare getroffen, die immer wieder versucht hätten, ein gesundes Kind zu bekommen, aber jedes Mal seien die Kinder gestorben. „Dies wäre eine Möglichkeit, diesen Eltern gesunde Kinder zu verschaffen“, sagt er.</p>
<p>Der Münchner Forscher Thomas Klopstock ist skeptischer. In schweren Fällen, könne so zwar eine sichere Erkrankung des Nachwuchses verhindert werden, schwer kranke Mütter würden häufig aber ohnehin auf Nachwuchs verzichten. „Und je milder die Erkrankung beim Nachwuchs voraussichtlich ist, desto weniger wird man gewillt sein, die zweifellos vorhandenen Risiken einzugehen“. So sei noch nicht abzusehen, welche langfristigen Veränderungen im Embryo der Kerntransfer auslösen könnte.</p>
<p>Auch die britischen Wissenschaftler geben zu, dass weitere Forschung nötig sei, um die Sicherheit zu beweisen. „Zur Zeit wäre die Methode auch in Großbritannien verboten“, sagt Alison Murdoch, eine der beteiligten Forscherinnen. Eine entsprechende Regelung schreibe vor, dass zunächst Daten über die Sicherheit vorgelegt werden müssten. „Daran arbeiten wir jetzt. Ich denke aber, dass die Methode in den nächsten Jahren hier in England erlaubt und eingesetzt wird.“</p>
<p>Selbst wenn die Methode sich als sicher erweisen sollte, in Deutschland ist sie durch das Embryonenschutzgesetz gleich mehrfach verboten: Weil dafür eine Eizellspende nötig ist, weil die Veränderung weitervererbt wird und weil es sich bei dem entstehenden Embryo um eine Chimäre handelt.</p>
<p>Schuelke-Gerstenfeld sieht hier Diskussionsbedarf: „Es ist natürlich brisant, dass das jetzt bei menschlichen Embryonen gezeigt wurde. Aber wir sollten neuen Methoden nicht von vornherein einen Riegel vorschieben“, sagt er. Und Peter Propping, viele Jahre Mitglied im Nationalen Ethikrat, hält die neue Methode für ethisch vertretbar. Vorausgesetzt, sie ist sicher. „Die humangenetische Beratung von Menschen mit mitochondrialen Erkrankungen ist ungeheuer schwer“, sagt Propping. Das Problem: Jede Eizelle hat zahlreiche Mitochondrien. Wie viele davon den Fehler tragen, entscheidet darüber, ob die Krankheit ausbricht. „Weil man das aber vorher nicht weiß, können Sie einer Frau im Grunde nur sagen, dass die Wahrscheinlichkeit eines kranken Kindes irgendwo zwischen null und hundert Prozent liegt.“</p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/erbgut-drei-eltern-keine-krankheit/1792152.html" target="_blank">Quelle: www.tagesspiegel.de</a></p>
</div>
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		<title>Einfrieren von Eizellen – wenn der Kinderwunsch noch fern ist</title>
		<link>http://www.eizellspende-blog.de/kinderwunsch/einfrieren-von-eizellen-wenn-der-kinderwunsch-noch-fern-ist/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 06:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinderwunsch]]></category>
		<category><![CDATA[Eizelle]]></category>
		<category><![CDATA[IVF]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderwunschzentren]]></category>
		<category><![CDATA[Kryokonservierung]]></category>
		<category><![CDATA[Profertilitaet]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Frauen verschieben ihre Familienplanung von Jahr zu Jahr. Der Grund: Neben der Frage nach dem richtigen Partner benötigen Ausbildung, Studium und die berufliche Etablierung Zeit. Zeit, die jedoch kostbar verstreicht, wenn es um die weibliche Fruchtbarkeit geht. Denn die Anzahl und Qualität der Eizellen verringert sich mit jedem Jahr. Mit dem Einfrieren unbefruchteter Eizellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Frauen verschieben ihre Familienplanung von Jahr zu Jahr. Der Grund: Neben der Frage nach dem richtigen Partner benötigen Ausbildung, Studium und die berufliche Etablierung Zeit. Zeit, die jedoch kostbar verstreicht, wenn es um die weibliche Fruchtbarkeit geht. Denn die Anzahl und Qualität der Eizellen verringert sich mit jedem Jahr. Mit dem Einfrieren unbefruchteter Eizellen könnte die Familienplanung auf einen idealeren Zeitpunkt verschoben werden. Fünf deutsche IVF-Zentren haben hierzu das Informations-Portal <a href="http://www.profertilitaet.de/">www.profertilitaet.de</a>entwickelt und bieten dieses Verfahren für Frauen mit späterem Kinderwunsch auch hierzulande an.</p>
<p>Die biologisch erfolgreichste Zeit für eine Schwangerschaft ist bis zum 25. Lebensjahr. Danach nimmt die Fruchtbarkeit kontinuierlich ab, denn der Vorrat an Eizellen bei Frauen schrumpft mit jedem Jahr. Ab dem 30. Lebensjahr wird es bereits schwieriger, ein Kind zu bekommen. Ab 40 bestehen nur noch geringe Chancen, schwanger zu werden. Das Einfrieren unbefruchteter Eizellen (Eizell-Kryokonservierung), die zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgetaut und befruchtet werden, ist ein bewährtes Verfahren, das bislang in Deutschland nur bei Patientinnen im Vorfeld einer Chemotherapie angewandt wurde. Im europäischen Ausland wird die Methode schon seit Jahren auch jüngeren Frauen angeboten, die wegen ihrer Karriereplanung oder auch mangels passenden Partners erst zu einem späteren Zeitpunkt Kinder bekommen wollen. Ein Grund, weshalb viele deutsche Frauen bislang ins Ausland reisen mussten, um die gleichen Chancen zu erhalten.</p>
<p>IVF-Zentren unterstützen individuelle Lebenspläne</p>
<p>Fünf Kinderwunschzentren in Deutschland haben sich nun zusammengeschlossen und bieten fruchtbarkeitserhaltende Maßnahmen mittels Eizell-Kryokonservierung (Egg-Freezing) an. Ausführliche Informationen über das Verfahren, Chancen und Möglichkeiten sowie die Kontaktdaten der Zentren finden Interessierte unter dem Webportal <a href="http://www.profertiltaet.de/">www.profertiltaet.de</a>.</p>
<p>Das Netzwerk besteht zum jetzigen Zeitpunkt aus folgenden IVF-Zentren:</p>
<p>– Kinderwunschzentrum an der Gedächtniskirche Berlin – Fertility Center Bielefeld – Kinderwunsch Zentrum Mainz – Kinderwunsch Klinik Ulm – Hormonzentrum München.</p>
<p>Die beteiligten Kinderwunschzentren haben allesamt langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der Fortpflanzungs-medizin und handeln ausschließlich nach den vom Gesetzgeber vorgegebenen Rahmenbedingungen. Sie bieten höchsten Standard und Qualität bei der Beratung und Durchführung der Eizell-Kryokonservierung.</p>
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		<title>(K)eine Babyfrage</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 06:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinderwunsch]]></category>
		<category><![CDATA[IVF]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[PID]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Lesben bis Eizellenspende: Wer darf Kinder bekommen? Wie darf die Medizin dabei helfen? Die Politik muss sich mit folgenschweren Fragen der Fortpflanzungsmedizin beschäftigen. Die ÖVP ringt um Antworten. Die Entscheidung wird erst im Herbst fallen. Beim nüchternen Verfassungsgerichtshof. Der Kampf der Ideologien hat aber schon jetzt begonnen. Den Auftakt machte die SPÖ. In prominenter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Lesben bis Eizellenspende: Wer darf Kinder bekommen? Wie darf die Medizin dabei helfen? Die Politik muss sich mit folgenschweren Fragen der Fortpflanzungsmedizin beschäftigen. Die ÖVP ringt um Antworten.</strong></p>
<p>Die Entscheidung wird erst im Herbst fallen. Beim nüchternen Verfassungsgerichtshof. Der Kampf der Ideologien hat aber schon jetzt begonnen. Den Auftakt machte die SPÖ. In prominenter Besetzung – Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Gesundheitsminister Alois Stöger – wirbt sie für das Recht lesbischer Paare und alleinstehender Frauen auf künstliche Befruchtung. Sowie für die Abschaffung des Adoptionsverbots für homosexuelle Paare.</p>
<div><a href="http://squid.diepresse.com/RealMedia/ads/click_lx.ads/diepresse.com/politik/innenpolitik/711709024/Middle2/diepresse/default/empty.gif/56446c4553453855555a454141324e45" target="_top"><img src="http://squid.diepresse.com/RealMedia/ads/Creatives/diepresse/default/empty.gif" alt="" width="1" height="1" border="0" /></a></p>
<div><img src="http://squid.diepresse.com/RealMedia/ads/adstream_lx.ads/diepresse.com/politik/innenpolitik/711709024/Middle2/diepresse/default/empty.gif/56446c4553453855555a454141324e45?_RM_EMPTY_&amp;753438&amp;width=1024&amp;thema=" alt="" width="1" height="1" border="0" /></div>
</div>
<p>Der rote Trommelwirbel trifft auf schwarze Zurückhaltung auf Regierungsebene. Im Kontrast zu den SPÖ-Kollegen wollen Justizministerin Beatrix Karl und Familienminister Reinhold Mitterlehner „das Urteil abwarten“. Nur Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle äußert sich gegenüber der „Presse“: Er sehe keinen Änderungsbedarf. Hinter den Kulissen hört man aus der Partei vor allem Verärgerung: Dass die SPÖ so offensiv agiere, sei kontraproduktiv – „wenn die uns öffentlich drängen, beißen sie sich die Zähne aus“.</p>
<p>Dabei ist das Thema in der ÖVP ohnehin nur bedingt verhandelbar. Das geben auch die Gesellschaftsliberalsten in der Partei zu. Denkbar wäre maximal ein Adoptionsrecht für Stiefkinder. Tatsächlich war ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare schon 2008 in der „Perspektiven“-Gruppe des Verpartnerungsfans Josef Pröll kein Thema. Und er war immerhin für eine Zeremonie auf dem Standesamt. Im Unterschied zu Michael Spindelegger, der sich schon damals dagegen aussprach, weil es zum Kontakt zwischen hetero- und homosexuellen Paaren komme. Was nicht heißt, dass in der ÖVP niemand für eine künstliche Befruchtung für Lesben oder gleiches Adoptionsrecht wäre. Gesagt wird so etwas aber nur „strikt im Off“.</p>
<p>Für die ÖVP offiziell geäußert haben sich Frauenchefin Dorothea Schittenhelm und Familiensprecherin Ridi Steibl. Und zwar ablehnend. Kinder, sagt Schittenhelm, hätten ein Recht auf Vater und Mutter und ein Recht, den Vater zu kennen. Das dürfe man ihnen nicht von vornherein nehmen: „Den Vater nicht zu kennen ist das Schlimmste für ein Kind.“ Andere männliche Bezugspersonen könnten sein Fehlen nie wettmachen: „Von meinem christlichen Weltbild her muss ich sagen: Es gibt einen Vater, und für den muss man keinen Ersatz suchen. Der Herrgott hat gewusst, warum er Männer und Frauen in die Welt schickt.“ Daher sei sie auch gegen eine künstliche Befruchtung für alleinstehende Frauen. „Das Allein-Sein ist oft nicht freiwillig, sondern passiert durch eine Trennung. Viele der Frauen kommen schon so nicht zurande. Ich kenne kaum welche, die ein Kind wollen.“ Schittenhelm sorgt sich auch, wie es nach einer Öffnung der künstlichen Befruchtung weitergehen würde: „Was ist mit schwulen Paaren?“ Irgendwo müsse es Grenzen geben.</p>
<p>Papier in Arbeit. Die emotionale „Lesbenfrage“ ist aber nur die Spitze des Themeneisbergs „Fortpflanzungsmedizin“, um den die Parteien seit einiger Zeit schon kreisen. Erster Auslöser war im Vorjahr die beschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland: Hier geht es um eine Untersuchung von durch In-vitro-Fertilisation (IVF) gezeugte Embryonen auf besonders schwere Krankheiten, bevor sie in die Gebärmutter eingesetzt werden. Zweiter Auslöser war ein Entscheid des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Dieser gab Österreich recht, dass ein Verbot einer Eizellenspende und einer IVF mit Samenspenden zumindest in den 1990ern kein Menschenrecht verletzte. Indirekt forderte der EGMR aber zu einer Überprüfung der Rechtslage auf.</p>
<p>Während sich SPÖ und Grüne dem Grunde nach in allen drei Punkten dafür ausgesprochen haben (das BZÖ ist für PID und IVF mit Samenspende, aber gegen Eizellenspende), ringen ÖVP und FPÖ um Antworten. Warum tut sich vor allem die ÖVP so schwer? Warum hat man stets den Eindruck, sie wartet auf etwas (ein Gerichtsurteil) oder hatte, wie es bei der deutschen PID-Entscheidung aus dem Justizministerium hieß, „noch keine Zeit, sich damit zu beschäftigen“? Eine Antwort gibt ÖVP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger: „Das Fortpflanzungsmedizingesetz ist für die ÖVP nicht prioritär.“ Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn warum hat die ÖVP intern dann eine Enquete abgehalten, aus der eine zehnköpfige Arbeitsgruppe hervorging, die an einem Positionspapier arbeitet? Die frühere Familienstaatssekretärin Christine Marek ist Teil der Gruppe und gibt zu: „Ja, das Thema fällt uns schwer. Es geht um Fragen, die uns extrem wichtig sind, wie: Wann beginnt Leben?“ Man könnte noch andere Fragen hinzufügen: Was ist Familie? Wie sehr darf der Staat in intime Entscheidungen eingreifen – wie sehr muss er das? Im Unterschied zur SPÖ mache man es sich nicht leicht, sagt Marek: „Ich habe den Eindruck, dort geht man sorgloser damit um.“ Das zeige der Umgang der SPÖ mit dem Schwangerschaftsabbruch: „Da heißt es: Mein Bauch gehört mir – und aus.“ Wenn etwas beim Fortpflanzungsmedizingesetz weitergehen solle, fordert sie, solle sich die SPÖ zu einer (anonymen) Statistik zum Schwangerschaftsabbruch durchringen. „Wenn wir Rahmenbedingungen für Schwangere verbessern wollen, brauchen wir Datenmaterial.“</p>
<p>Dass sich etwas im Gesetz ändern wird, ist auch so absehbar. Offen ist nur: wie viel? Frauensprecherin Schittenhelm hätte mit Eizellenspende oder IVF mit Samenspende und sogar – unter gewissen Umständen – mit Leihmutterschaft kein Problem. Solange es um heterosexuelle Paare gehe, die sonst keine Kinder bekommen könnten. Bei der PID sind die ÖVP-Frauen für ein Verbot mit Ausnahmen. Gesundheitssprecher Rasinger spricht sich bei der PID für eine Freigabe einer Abstimmung im Parlament wie in Deutschland aus. Minister Töchterle hat bei der PID Bedenken und hält es mit der Antike: „Die griechische Mythologie lehrt uns schon: Nicht alles, was wir tun können,müssen wir auch tun.“ Elegant. Aber darüber, was die ÖVP tun will und wird, sagt das auch noch nichts.</p>
<p><a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/753438/Keine-Babyfrage" target="_blank">Quelle: www.diepresse.com</a></p>
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		<title>Arbeitsgruppe zum Verbot der IVF eingerichtet</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 06:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ExpertInnenmeinungen werden abgeklopft: Verfassungsgerichtshof entscheidet über Diskriminierung Homosexueller in Fortpflanzungsmedizin neu Wien &#8211; Im Vorfeld der Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) über das Verbot der künstlichen Befruchtung für lesbische Paare und alleinstehende Frauen haben Gesundheits- und Justizministerium eine Arbeitsgruppe zur Fortpflanzungsmedizin eingerichtet. Das sagte Gesundheitsminister Alois Stöger der &#8220;Presse&#8221; (Sonntag-Ausgabe). Die Beratungen würden noch im Mai [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>ExpertInnenmeinungen werden abgeklopft: Verfassungsgerichtshof entscheidet über Diskriminierung Homosexueller in Fortpflanzungsmedizin neu</h2>
<p>Wien &#8211; Im Vorfeld der Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) über das Verbot der künstlichen Befruchtung für lesbische Paare und alleinstehende Frauen haben Gesundheits- und Justizministerium eine Arbeitsgruppe zur Fortpflanzungsmedizin eingerichtet. Das sagte Gesundheitsminister Alois Stöger der &#8220;Presse&#8221; (Sonntag-Ausgabe). Die Beratungen würden noch im Mai starten, sagte Stöger.</p>
<p><strong>Weitreichende Reformen für Stöger denkbar</strong></p>
<p>In der ÖVP sieht man bekanntermaßen keinen Bedarf für eine Änderung des Fortpflanzungsgesetzes. Die SPÖ hingegen hatte sich zuletzt erfreut darüber gezeigt, dass die Bioethikkommission sich in ihrer Stellungnahme an den VfGH für die Zulassung künstlicher Befruchtung für Homosexuelle ausgesprochen hatte. Justizministerin Beatrix Karl sei &#8220;immerhin bereit&#8221; gewesen, die genannte Arbeitsgruppe einzurichten, meint Stöger nun. Er kann sich weitreichende Reformen im Familienrecht vorstellen, um die Elternrolle von Homosexuellen zu stärken.</p>
<p><strong>Verfassungswidrige Diskriminierung</strong></p>
<p>Im Fortpflanzungsmedizingesetz wurde anlässlich der Einführung der Eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle Paare quasi sichergestellt, dass sich diese nicht per künstlicher Befruchtung Nachwuchs anschaffen: &#8220;Eine medizinisch unterstützte Fortpflanzung ist nur in einer Ehe oder Lebensgemeinschaft von Personen verschiedenen Geschlechts zulässig&#8221;, heißt es dort.</p>
<p>Der OGH beantragte beim VfGH, dies als verfassungswidrig aufzuheben: Argumentiert wird mit mehreren Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR). Dieser betont u.a., dass das Recht &#8220;ein Kind zu bekommen und sich zur Erfüllung des Kinderwunsches die Errungenschaft der Fortpflanzungsmedizin zunutze zu machen&#8221; zu den geschützten Rechten in Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens) zählt.</p>
<p>Die österreichische Bestimmung könnte eine mögliche Diskriminierung für gleichgeschlechtliche Paare sein, meint der OGH.</p>
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		<title>Gesundheitsminister für künstliche Fortpflanzung bei lesbischen Paaren</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 06:45:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinderwunsch]]></category>
		<category><![CDATA[Adoption]]></category>
		<category><![CDATA[IVF]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek tritt nun der nächste SPÖ-Minister für eine Gleichstellung von Lesben und Schwulen im Adoptions- und Fortpflanzungsrecht ein: In einem Interview mit der Tageszeitung „Die Presse“ fordert auch Gesundheitsminister Alois Stöger eine Anpassung der jetzigen Gesetze. Stöger ist dafür, dass auch lesbische Paare und alleinstehende Frauen sich künftig künstlich durch In-Vitro-Fertilisation (IVF) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek tritt nun der nächste SPÖ-Minister für eine Gleichstellung von Lesben und Schwulen im Adoptions- und Fortpflanzungsrecht ein: In einem Interview mit der Tageszeitung „Die Presse“ fordert auch Gesundheitsminister Alois Stöger eine Anpassung der jetzigen Gesetze.</p>
<p>Stöger ist dafür, dass auch lesbische Paare und alleinstehende Frauen sich künftig künstlich durch In-Vitro-Fertilisation (IVF) befruchten lassen können &#8211; und dafür auch Anspruch auf öffentliches Geld durch den IVF-Fonds haben. Geht es nach Stöger, könnte auch die Partnerin der Mutter das Kind adoptieren, dann würden beide Partnerinnen als Elternteile gelten.</p>
<p>Stöger ist in dem „Presse“-Interview auch für eine Öffnung des Adoptionsrechts auf gleichgeschlechtliche Paare &#8211; nicht nur für die Stiefkindadoption: „Wenn ein Mann allein ein Kind betreuen kann, warum sollen es zwei Männer nicht können? Ich glaube sogar, dass gleichgeschlechtliche Paare in der Hinsicht reflektierter sind, weil sie sich in der Gesellschaft mehr mit dem Thema auseinandersetzen müssen. Natürlich müssen sie dieselben Voraussetzungen wie heterosexuelle Paaren erfüllen“, so der Gesundheitsminister.</p>
<p>Stöger ist sich bewusst, dass es bis zu einer Freigabe des Adoptionsrechts zahlreiche Widerstände zu überwinden gibt. Seiner großkoalitionären Gesprächspartnerin, Justizministerin Beatrix Karl von der ÖVP, attestiert Stöger, sie sei „immerhin bereit“ gewesen, „eine Arbeitsgruppe einzurichten“. Doch auch innerhalb der eigenen Partei gebe es „verschiedene Meinungen“ geben, so Stöger in der „Presse“: „Aber die Partei ist aufgeschlossen gegenüber gleichgeschlechtlichen Paaren, auch was IVF und Adoption anlangt.“</p>
<p><a href="http://www.ggg.at/index.php?id=62&amp;tx_ttnews[tt_news]=4377&amp;cHash=87a9a7f6047d671d951e6990d3067aa0" target="_blank">Quelle: ggg.at</a></p>
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		<title>Heiße Debatte um künstliche Befruchtung</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 06:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinderwunsch]]></category>
		<category><![CDATA[Bioethik]]></category>
		<category><![CDATA[IVF]]></category>
		<category><![CDATA[Kommission]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Empfehlung der Bioethikkommission, auch Lesben und Alleinstehenden den Kinderwunsch medizinisch zu ermöglichen, befeuert die Diskussion um neue und alte Familienbilder Wien &#8211; Die Empfehlung der Bioethikkommission, künstliche Befruchtung auch lesbischen Paaren und Alleinstehenden zu ermöglichen, sei wichtig für die öffentliche Diskussion, meint Kommissionsvorsitzende Christiane Druml. &#8220;Wir müssen über das althergebrachte Familienidyll diskutieren, dass in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Empfehlung der Bioethikkommission, auch Lesben und Alleinstehenden den Kinderwunsch medizinisch zu ermöglichen, befeuert die Diskussion um neue und alte Familienbilder</p>
<p>Wien &#8211; Die Empfehlung der Bioethikkommission, künstliche Befruchtung auch lesbischen Paaren und Alleinstehenden zu ermöglichen, sei wichtig für die öffentliche Diskussion, meint Kommissionsvorsitzende Christiane Druml. &#8220;Wir müssen über das althergebrachte Familienidyll diskutieren, dass in Österreich immer noch aufrechterhalten wird.&#8221;</p>
<p>Am Montag veröffentlichte die Kommission beim Bundeskanzleramt ihre Stellungnahme auf Anfrage des Verfassungsgerichtshofes (VfGH). Das Fortpflanzungsgesetz, das bisher nur verheirateten Paaren oder Heteros in Lebensgemeinschaften die künstliche Befruchtung erlaubt, sei &#8220;extrem rigide&#8221; und entspreche nicht mehr dem heutigen Familienbild, sagt Druml. Es würde andere Frauen mit Kinderwunsch in die Illegalität treiben &#8211; &#8221; das ist inakzeptabel&#8221;.</p>
<p>Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) hatte sich erstmals im STANDARD (Oktober 2011) dazu geäußert, künstliche Befruchtung allen Frauen ermöglichen zu wollen. Der VfGH prüft derzeit das Verbot, mit einer Entscheidung ist wahrscheinlich im Herbst zu rechnen.</p>
<p>Ablehnung von FPÖ und ÖVP</p>
<p>Anders als Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ), die sich über die klare Position der Kommission freute, reagierten ÖVP und FPÖ mit Ablehnung. Für die Blauen bedeute eine entsprechende Änderung &#8221; gesellschaftspolitische Experimente auf dem Rücken der Kinder&#8221;.</p>
<p>Heftiger Widerstand gegen den Vorstoß der Bioethikkommission kommt auch vom Katholischen Familienverband: &#8220;So verständlich und nachvollziehbar der Kinderwunsch von alleinstehenden Personen und gleichgeschlechtlichen Paaren auch ist, Kinder dürfen nicht verzweckt und deren Perspektive in der Fortpflanzungsmedizin ausgeklammert werden&#8221;, argumentiert der Präsident Alfred Trendl. In der UN-Kinderrechtskonvention sei das Recht des Kindes auf beide Eltern verankert und damit über den Wunsch nach Fortpflanzung gestellt.</p>
<p>&#8220;Die Kinderrechtskonvention gibt dem Kind das Recht, soweit als möglich seine Eltern zu kennen und von ihnen betreut zu werden.&#8221; Weiters gehe diese Konvention davon aus, dass &#8220;beide Elternteile gemeinsam für die Erziehung des Kindes verantwortlich sind&#8221;, sagt Trendl. Für Druml von der Bioethikkommission ist das kein Argument, da Frauen in Österreich das Recht haben, den Kindesvater zu verschweigen.</p>
<p>Klage gegen Familiensteuer</p>
<p>Trendl, von Beruf Steuerberater, will bald auch eine Klage gegen die zu hohe Besteuerung für Familien beim Verfassungsgerichtshof einbringen: &#8221; Die Besteuerung von Familien mit älteren Kindern ist klar verfassungswidrig.&#8221; Denn die Hälfte des Regelbedarfs eines Kindes müsse laut Erkenntnis des VfGH steuerfrei sein. Da ältere Kinder den Eltern aber wesentlich teurer kämen als ein Baby, würde älteren Kindern im derzeitigen Steuerrecht nicht einmal das Existenzminimum zugestanden. Der Präsident des Katholischen Familienverbandes geht davon aus, dass der VfGH die derzeitige Familienbesteuerung kippen wird. Derzeit werden bereits Steuerbescheide von Familien angefochten, um dann den VfGH einschalten zu können.(Julia Herrnböck/Elisabeth Steiner, DER STANDARD, 20.4.2012)</p>
<p><a href="http://derstandard.at/1334795680013/Kinderwunsch-Heisse-Debatte-um-kuenstliche-Befruchtung" target="_blank">Quelle: www.derstandard.at</a></p>
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