Eizellspende – Kinderwunsch – Fertility – Infertility – IVF

Neuigkeiten und Informationen rund um die Eizellspende und die Kinderwunschbehandlung (IVF), speziell im Ausland

Die Entwicklung der Methode der künstlichen Befruchtung hat zu einer Revolution in der Gesellschaft geführt: Wir sind in ein Zeitalter eingetreten, in dem Liebe und Sexualität nichts mit Fortpflanzung zu tun haben müssen.

Heute ist es medizinisch möglich, dass Frauen ihre Eizellen entnehmen und einlagern lassen, um ihre Karriere zu verfolgen, und sich später diese Eizellen wieder einpflanzen lassen, um schwanger zu werden, selbst im Alter von 50Jahren oder mehr.

In einigen Ländern können Frauen, wenn sie selbst nicht die Mühen einer Schwangerschaft auf sich nehmen wollen oder aus medizinischen Gründen nicht dazu fähig sind, eine Frau beauftragen, die sich die befruchteten Eizellen implantieren lässt und die Schwangerschaft als sogenannte „Leihmutter“ austrägt.

Wenn Frauen nicht fähig sind, Kinder zu bekommen, weil sie keine Eizellen produzieren, können sie in manchen Ländern auch eine Eizellspende in Anspruch nehmen – gespendet von jungen Frauen, die hormonell stimuliert wurden.

Ebenso können Frauen in manchen Ländern, wenn der Lebenspartner steril ist, eine Samenspende in Anspruch nehmen. Dies betrifft auch Frauen, die in einer lesbischen Beziehung leben und ein eigenes Kind bekommen möchten.

 

„Mater semper certa est“

Der alte Lehrsatz „Mater semper certa est“ wird durch den wissenschaftlichen Fortschritt und die Möglichkeiten der Eizellspende sowie der Leihmutterschaft überholt.

Jedes sechste Paar in Mitteleuropa hat Schwierigkeiten, seinen Kinderwunsch, den Wunsch nach dem „eigenen Kind“, zu erfüllen. Dies wird oft als großer Schicksalsschlag empfunden. Wie weit aber können oder dürfen wir gehen, um unseren Kinderwunsch zu erfüllen?

Für diese Fragestellungen ist die nationale Gesetzgebung allein keine Lösung. Zu einfach ist es – zumindest für die, die es sich leisten können –, die Grenzen zu überqueren, um dort erlaubte medizinische Prozeduren durchführen zu lassen.

Bratislava und Brünn sind nur wenige Kilometer von Österreichs Grenzen entfernt, Barcelona oder Skandinavien in wenigen Flugstunden preisgünstig zu erreichen. Einmal zurückgekehrt, fragt niemand, auf welchem Weg das Kind empfangen wurde; fehlende Register und Statistiken begünstigen ein derartiges Vorgehen.

 

Diskurs fehlt in Österreich

Es ist natürlich wichtig, dass interdisziplinär zusammengesetzte Expertenkommissionen die ethischen Zusammenhänge diskutieren. Noch wichtiger aber ist die Einbindung der Gesellschaft in einen derartigen Diskurs, und der fehlt bis jetzt in Österreich: Es sind die Menschen, die Stellung beziehen müssen.

Wir müssen alles dafür tun, dass Frauen in jüngeren Jahren Kinder bekommen und auch entsprechende Maßnahmen auf dem politischen Sektor treffen. Wir müssen auch die Schwierigkeiten für Paare, die ein Kind adoptieren wollen, vermindern – allein schon im Interesse der betroffenen Kinder.

Es kann doch nicht sein, dass es für ein Paar leichter ist, seinen Kinderwunsch mittels künstlicher Reproduktion zu erfüllen, als ein Kind zu adoptieren! Vor allem aber müssen wir den Diskurs führen, ob wir nach wie vor ein traditionelles Familienbild anstreben oder für neue Formen des Zusammenlebens offen sind. Nicht zuletzt sind die neuen Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin auch eine Frage der Autonomie der Frauen.

Frauen können heute selbst entscheiden, ein Kind zu bekommen, wenn sie dies auf natürlichem Weg empfangen, nicht aber, wenn sie die Reproduktionsmedizin in Anspruch nehmen müssen. In einem solchen Fall treten neue Machtspiele auf den Plan. Wie steht es denn da mit der Gleichheit der Geschlechter?

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat am 1.April 2010 entschieden, dass das absolute Verbot der Eizellspende, aber auch das Verbot der künstlichen Befruchtung mit von dritter Seite gespendetem Samen, der Europäischen Menschenrechtskonvention widerspricht. Die Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt hat schon anlässlich dieses Urteils eine grundlegende Reform des Fortpflanzungsmedizingesetzes gefordert.

 

Nicht nur punktuelle Korrekturen

Diese Reform sollte sich allerdings nicht auf eine punktuelle Korrektur der vom EGMR beanstandeten Regelungen beschränken. Der Gesetzgeber sollte die Entscheidung des EGMR vielmehr zum Anlass nehmen, auch andere Wertungswidersprüche im Fortpflanzungsmedizingesetz zu beseitigen.

Die Bioethikkommission wurde vom Bundeskanzler im Herbst vergangenen Jahres mit dem Mandat betraut, relevante Aspekte des Fortpflanzungsmedizingesetzes zu diskutieren. Eine Subkommission des Obersten Sanitätsrates, der im Gesundheitsministerium angesiedelt ist, hat in der Zwischenzeit die medizinischen Notwendigkeiten und Bedürfnisse dazu evaluiert. Dieses Ergebnis wird in die Beratungen der Bioethikkommission einfließen.

Was jedoch unabdingbar ist, ist die aufgeklärte Einbindung der Gesellschaft in diese eminent wichtigen Fragestellungen, die für unsere Zukunft richtungsweisend sind.

Quelle: http://diepresse.com/

Frauen, deren Kinderwunsch bislang unerfüllt blieb, könnten ihre Chancen mit einer buchstäblich komischen Methode erhöhen. Israelische Ärzte fanden heraus, dass Clowns mit ihren Späßen die Erfolgschancen bei einer künstlichen Befruchtung deutlich verbessern können. Wie die Zeitschrift „Apotheken Umschau“ berichtet, liegen entsprechende Testergebnisse vor.

In den Minuten, nachdem Frauen eine befruchtete Eizelle eingepflanzt worden war, kamen Clowns an das Bett, machten Faxen und zeigten Zaubertricks. Und tatsächlich: 36 Prozent der Frauen wurden schwanger.

In der Kontrollgruppe ohne Clownbesuch waren es 20 Prozent. Erklärung der Ärzte: Die Frauen konnten nach dem anstrengenden Eingriff besser abschalten. Eine entspannte Haltung steigere die Erfolgschancen.

Quelle: http://www.wz-newsline.de/

Co-Elternschaft bedeutet Eltern zu sein – wenn auch getrennt lebend – und den Willen zu haben, sich in das Leben des Kindes einzubringen, um keine Phase in seiner Entwicklung zu verpassen.

Eltern zu werden, auf jede erdenkliche Art und Weise, ist ein Akt der Liebe und des Teilens und etwas, das viele unter Ihnen sich wünschen. Es handelt sich um einen Akt des Teilens zwischen zwei Elternteilen (homosexuell oder heterosexuell), zwischen einem Samenspender und einem Pärchen, das die Spende erhält, oder einer Person, die sich alleine ein Baby wünscht. Es können verschiedene Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um sich den Kinderwunsch ohne Mann oder den Kinderwunsch ohne Partner zu erfüllen, wie beispielsweise Samen- und Eizellspenden, Leihmütter oder andere Alternativlösungen. Wenn es Ihr größter Wunsch ist, die Familie zu vergrößern oder eine Regenbogenfamilie zu gründen, kann Ihnen die Seite Co-Eltern.net dabei helfen, denn auf dieser Seite können Sie tolle Menschen kennenlernen und so vielleicht Ihre Co-Mutter oder Ihren Co-Vater finden.

Viele Erfahrungsberichte erzählen bereits von dem, was Sie auf der Seite Co-Eltern.net suchen, nämlich eine andere Person oder ein anderes Paar zu finden, um eine Co-Elternschaft aufzubauen, vor oder nach der Geburt eines Kindes. Dies zeigt ein wirkliches Engagement der zukünftigen Eltern, ihr zukünftiges Kind bestmöglich großzuziehen. Dieses Engagement zeigt sich in erster Linie dort, wo aus verschiedenen Gründen eine Trennung stattfand oder ein Elternteil leider nicht mehr an der Entwicklung seines Kindes teilhaben kann. Die Co-Elternschaft ist in dem Fall ein Einvernehmen zwischen zwei Elternteilen, die sich bewusst sind, dass das Wohl ihres Kindes in ihrer Hand liegt. Wenn es dann darum geht, sich über die Erziehung einig zu werden, erlangt die Co-Elternschaft ihren vollen Bedeutungsumfang. Co-Elternschaft ist eine Möglichkeit, die allen Paaren zur Verfügung steht, homosexuellen oder heterosexuellen, oder auch Personen, die alleine eine andere Person suchen, um eine Co-Elternschaft aufzubauen.
Eine Co-Elternschaft bedeutet, dass sich die Eltern, die meistens getrennt voneinander leben oder noch nie zusammengelebt haben, die Rechte gegenüber ihrem Kind oder ihren Kindern teilen. Dies betrifft insbesondere heterosexuelle oder homosexuelle Eltern ohne eine weitere emotionale Bindung zueinander, die einem Kind getrennt oder zusammen das Leben geschenkt haben. Wenn Sie geschieden, getrennt, alleine oder homosexuell sind oder ganz einfach mit niemandem zusammen leben möchten und trotzdem den Wunsch “ich will ein Baby” in sich spüren, ist die Co-Elternschaft das System, das am besten zu Ihrer Situation passt, um Ihre Kinder bestmöglich großzuziehen. Co-Eltern zu sein bedeutet, ein Kind gemeinsam großzuziehen, und dies mit dem größten Respekt gegenüber dem anderen Elternteil und seinen Entscheidungen. Die elterliche Sorge tragen also beide Elternteile, die die Entscheidungen im Interesse des Kindes gemeinsam treffen müssen.

Eine Co-Elternschaft ist ein Akt des Teilens und der Liebe und die Seite Co-Eltern.net wünscht sich, dass Sie die Person oder Personen finden, die Ihnen das Glück bescheren können, das Sie sich wünschen und das mit der Geburt eines Kindes einhergeht.

Registrieren Sie sich auf Co-Eltern.net, um ab sofort das Forum und die Anfragen von heterosexuellen oder homosexuellen Paaren oder einzelnen Personen anschauen zu können.

Quelle: http://www.pressemeldungen.at/

Eizell-, Samenspende oder Leihmutter – wie weit kann und darf man gehen, um einen Kinderwunsch zu erfüllen? Diese Frage bewegt derzeit die Öffentlichkeit. “Die nationale Gesetzgebung allein kann diese Frage nicht lösen”, erklärte die Vorsitzende der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt, Christiane Druml in der Tageszeitung “Die Presse” (Montag-Ausgabe). Zu einfach sei es, “die Grenzen zu überqueren, um dort erlaubte medizinische Prozeduren durchführen zu lassen”: “Einmal zurückgekehrt, fragt niemand, auf welchem Weg das Kind empfangen wurde, fehlende Register und Statistiken begünstigen ein derartiges Vorgehen”, hob Druml in ihrem Gastkommentar hervor. Sie sprach sich für eine “aufgeklärte Einbindung der Gesellschaft in diese eminent wichtigen Fragestellungen” aus: Ein derartiger Diskus fehle bisher noch in Österreich.

Es seien die Menschen, die Stellung beziehen müssten, erklärte die Kommissionsvorsitzende. “Wir müssen alles dafür tun, dass Frauen in jüngeren Jahren Kinder bekommen und auch entsprechende Maßnahmen auf dem politischen Sektor treffen.” Auch müsse man Adoptionen erleichtern: “Es kann doch nicht sein, dass es für ein Paar leichter ist, seinen Kinderwunsch mittels künstlicher Reproduktion zu erfüllen, als ein Kind zu adoptieren”, kritisierte Druml. Generell steht nach Ansicht der Vorsitzenden ein Diskus an, “ob wir nach wie vor ein traditionelles Familienbild anstreben oder für neue Formen des Zusammenlebens offen sind”. Denn nicht zuletzt seien die neuen Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin “auch eine Frage der Autonomie der Frauen”.

Anlässlich des Urteils des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) vom 1. April 2010 – demnach das absolute Verbot der Eizellspende und der künstlichen Befruchtung mit von dritter Seite gespendetem Samen der Europäischen Menschenrechtskonvention widerspricht – habe die Bioethikkommission des Bundeskanzleramts bereits eine grundlegende Reform des Fortpflanzungsmedizingesetzes gefordert. Diese dürfe sich aber nicht nur auf eine “punktuelle Korrektur” der vom EGMR beanstandeten Regelungen beschränken: “Der Gesetzgeber sollte die Entscheidung des EGMR vielmehr zum Anlass nehmen, auch andere Wertungswidersprüche im Fortpflanzungsmedizingesetz zu beseitigen.”

Die Bioethikkommission wurde laut Druml von Bundeskanzler Werner Faymann im Herbst 2010 mit dem Mandat betraut, “relevante Aspekte des Fortpflanzungsmedizingesetzes zu diskutieren”. Eine Subkommission des Obersten Sanitätsrates, der im Gesundheitsministerium angesiedelt ist, habe in der Zwischenzeit die medizinischen Notwendigkeiten und Bedürfnisse dazu evaluiert; das Ergebnis werde in die Beratungen der Bioethikkommission einfließen, so die Kommissionsvorsitzende im “Presse”-Kommentar.

Quelle: http://www.kathpress.at/

“Es ist wie ein Gegenstrom: Die Erkenntnis auf Seiten werdender Eltern, dass Geburt und damit Elternwerden eine wichtige Lebensphase ist, wird immer wichtiger; viele Frauen sind nicht mehr bereit, aus Angst ihren Körper und ihr Kind medizinischen Apparaten auszuliefen. Das Bedürfnis, eine natürliche und bewusste Geburt zu erleben, scheint exponentiell zu wachsen.” Sydney Sobotka, Mitglied im HypnoBirthing Institute (USA) und Koordinatorin der Ausbildung im deutschsprachigen Raum, weiß, wovon sie spricht: Dank der HypnoBirthing-Methode, die in den Vereinigten Staaten bereits seit Jahrzehnten erfolgreich angewendet wird, erleben auch bei uns immer mehr Frauen ein sanfte und entspannte Geburt. Seitdem das Standardwerk “HypnoBirthing” von Marie F. Mongan Ende 2008 in deutscher Sprache erschienen ist, wächst die Zahl der Hypnobirthing-Kursleiter in Deutschland, Österreich und der Schweiz rasant: Bereits 140 sollen es zum Jahresende 2011 sein.

Bewusste und entspannte Geburt

Die HypnoBirthing-Methode wurde von der Amerikanerin Marie F. Mongan entwickelt und geht auf die Theorie des “Vaters der natürlichen Geburt” zurück, Dr. Grantly Dick-Read. Werdende Mütter lernen in Kursen eine Technik der Selbsthypnose, die es ihnen ermöglicht, totale Entspannung und absolute Konzentration zu erreichen, die Geburt bewusst zu erleben und zu genießen und den Geburtsschmerz ganz oder teilweise zu vermeiden.

Stetig wachsende Nachfrage nach Kursen

Im deutschsprachigen Raum gibt es derzeit rund 70 Kursleiterinnen, allein in Deutschland sind es 34. Die Nachfrage nach den Kursen und der entsprechenden Ausbildung steigt stetig. “Die Kurse füllen sich schnell auf, ich habe fast immer eine Warteliste”, freut sich Sydney Sobotka, die in Urdorf in der Schweiz lebt und arbeitet. “Ich gehe davon aus, dass sich die Zahl der Kursleiterinnen bis Ende 2011 verdoppeln wird.” Sie erhält zahlreiche Anfragen von Hebammen, die entweder von sich aus einen alternativen, sanfteren Umgang mit der Geburt suchen oder aber Zeuginnen einer HypnoBirthing-Geburt sein durften. Mütter, die mit dieser Methode geboren haben, sind oft so beeindruckt und begeistert, dass sie sich ausbilden lassen, um ihr Erlebnis und ihr Wissen anderen Frauen zu vermitteln. Zunehmendes Interesse an dieser Hypnosetechnik zeigen auch andere Berufsgruppen wie Gynäkologen, Physio- und Ergotherapeuten, Hypnotherapeuten, Meditations- und Yogatrainer. Bei Amazon.de ist das Buch “HypnoBirthing” seit vielen Monaten auf der Top-Ten-Liste in den Rubriken “Geburt” und “Geburtshilfe”.

Hilfe auch bei unerfülltem Kinderwunsch

Doch HypnoBirthing soll sich in Zukunft nicht allein auf eine sanfte, natürliche Geburt konzentrieren, sondern auch vielen Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch zu der ersehnten Schwangerschaft verhelfen. “Wie jeder weiß, nehmen in unserer schnellen, ‘globalisierten’ Gesellschaft die Fruchtbarkeitsprobleme immer mehr zu. Viele Paare bleiben ungewollt kinderlos, obwohl keine physiologischen Ursachen gefunden werden”, erklärt Sydney Sobotka. “Neueste Studien zeigen, dass Hypnose auch hier zum Erfolg beitragen kann. Wir werden deshalb zukünftig auch zunehmend in dieser Richtung arbeiten.”

Die Geburt als natürliches Wunder

Denn alle Paare sollen ein erfülltes Elternsein erleben dürfen, findet Sydney Sobotka: “Es bringt für die ganze Gesellschaft Gewinn, die Geburt als das natürliche Wunder zu respektieren, das sie ist. Dank HypnoBirthing entwickeln die Frauen wieder mehr Vertrauen in den eigenen Körper und eine stärkere Beziehung zum Baby und zum Partner. Das Ergebnis ist eine stark fundierte Familie, umgeben von Glück, Frieden und Liebe.”

Quelle: http://www.eco-world.de/