IVF Spain


IVFSpain: Das Wunschkind Amelie

Ein Jahr ist es her, als Ilona und Ingo nach IVF-Spain kamen. Am 12. August 2015 wird ihre Geschichte auf RTL2, in der Serie „Wunschkinder“, ausgestrahlt.

Das Wunschkind Amelie wurde im Juli 2014 durch Eizellspende gezeugt.

Die 42 jährige Ilona hatte bereits seit der Hochzeit mit ihrem Partner Ingo, im Jahre 2011, einen Kinderwunsch. In demselben Jahr wurde sie dann auch spontan schwanger, erlitt jedoch leider eine Fehlgeburt und konnte danach nicht mehr schwanger werden. Ab dem Alter von 40 sinkt die Qualität der Eizellen stark und oft kann nur noch eine Eizellspende zur Erfüllung des Kinderwunsches führen. Eine Eizellspende ist in Deutschland jedoch gesetzlich nicht möglich.

Nachdem Ilona in Deutschland also keine Hilfe mehr empfing, ging sie auf die Suche im Internet, um Alternativen zu suchen. Auf diese Weise stieß sie auf die Möglichkeit der Eizellspende im Ausland. Ganze 2 Jahre brauchte sie jedoch, um eine Entscheidung zu fällen, denn das Kind würde genetisch nicht ihr eigenes sein. Allerdings würde es legal und emotional ihr Kind sein, denn in Spanien treten die Spenderinnen ihre Ansprüche ab und bleiben anonym, demnach werden sich Empfänger und Spenderin niemals kennenlernen können. Außerdem wird die Eizellspenderin nach physisch ähnelnden Merkmalen ausgesucht, wodurch eine große Ähnlichkeit mit der werdenden Mutter gewährleistet wird. Ilona fand IVF-Spain recht schnell durch eine gründliche Internetrecherche und entschied sich vor allem für diese Klinik, da die Kommunikation problemlos auf Deutsch vonstattenging und die Behandlung ohne Wartezeiten begann. Das erste gratis Skype-Interview mit dem Besitzer der Klinik, Dr. Jon Aizpurua, wurde ebenfalls auf Deutsch geführt und das Paar bemerkte schnell die besondere Gründlichkeit dieser spanischen Klinik.

Künstliche Befruchtung, vor allem ICSI, IVF und Eizellspende, wird heutzutage immer häufiger angewandt.

Ilona erhielt einen Behandlungsplan, welcher komplett individuell auf sie abgestimmt war und gründlich die nächsten Schritte beschrieb. Die Klinik rief Ilona in Deutschland regelmäßig an, um zu kontrollieren ob der Behandlungsplan auch genau befolgt wurde. Die Telefonate waren dabei alle auf Deutsch. Ilona durchlief zu allererst einen Probezyklus, um sich an die Behandlung zu gewöhnen und zusätzlich wurde die Gebärmutterschleimhautdicke gemessen, um die Rezeptivität zu untersuchen und eine optimale Dicke für den Transfer zu erreichen. Außerdem wurden viele Zusatzbehandlungen angeboten, um die Erfolgschancen zu erhöhen, sowie EEVA, PGD und PGS, Recombine und alternative Therapien wie zum Beispiel Reiki und Akupunktur. Diese zusätzlichen Tests und Therapien garantieren eine erhöhte Erfolgsrate aber sind gesetzlich nicht vorgeschrieben und werden nur von wenigen Kliniken angeboten.

Der EEVA Test

EEVA („Early Embryo Viability Assessment“) zum Beispiel, ist der erste und einzige nicht-invasive IVF Test bei dem es klinisch erwiesen ist, eine genauere Vorhersage über die Lebensfähigkeit der Embryonen schon in einem frühen Stadium treffen zu können.  Dies verbessert die Auswahl der am besten geeigneten Embryonen. IVF-Spain ist die erste Klinik in Spanien, die den neuen EEVA Test anbietet. Des weiteren bietet IVF-Spain den Recombine Test an, welcher die DNA auf Mutationen und wie diese die Gesundheit des Kindes beeinflussen können, testet. Mit dieser hoch entwickelten Technologie können 250 genetische Krankheiten identifiziert und das Risiko diese auf das Kind zu übertragen, analysiert werden.

Die Kommunikation mit dem IVF-Spain Team war freundlich, persönlich und sehr angenehm. Ilona und Ingo hatten gleich das Gefühl gut aufgehoben zu sein und genossen die familiäre Atmosphäre in der Klinik.


IVFSpain: Ich möchte schwanger werden, aber jetzt ist nicht der Moment

Marta entschied sich bei der Kinderwunschklinik IVF-Spain ihre Eizellen einfrieren zu lassen und ihre Mutterschaft auf später zu verschieben, wenn sie dafür bereit ist.

Elisa bekam ihr erstes Kind mit 21, heute sind ihre beiden Töchter 33 und 27 Jahre alt und fühlen sich noch nicht bereit den Weg der Mutterschaft zu beschreiten. Die Älteste der beiden Schwestern entschied sich die Kinderwunschklinik IVF-Spain um Hilfe zu bitten, um ihre Eizellen konservieren zu lassen, mit Hilfe der Vitrifizierung, um selbst entscheiden zu können, wann sie ihr erstes Kind bekommen möchte. Marta und Sandra sind ein Abbild der modernen Gesellschaft, welche den Moment der Familiengründung immer weiter nach hinten verschiebt.

Studien zufolge steigt die Lebenserwartung linear und erreicht heutzutage einen Durchschnitt von 83 Jahren. Dies ist den Fortschritten der Medizin zu verdanken, welche eine lange Lebenserwartung und hohe menschliche Lebensqualität garantieren.

Bezüglich der Mutterschaft, derselben Situation unterliegend und dank der medizinischen Fortschritte in der assistierten Reproduktion, wird es möglich gemacht zu entscheiden wann es der richtige Zeitpunkt ist, eine Familie zu beginnen. Faktoren, sowie das Fehlen eines Partners, Instabilität in der Arbeitssituation oder der finanziellen Lage, bringt viele Menschen dazu die Mutterschaft zu verschieben, was in vielen Fällen eine bittere Überraschung mit sich bringt: das Warten ist desaströs für das reproduktive Alter.

Die Lösung, die Marta bei IVF-Spain fand, war die Vitrifikitation von Eizellen, was nichts anderes bedeutet als die Konservierung ihrer Fruchtbarkeit. Diese fortschrittliche Technik besteht aus der Einfrierung von Eizellen bei einer Temperatur von 196ºC. Auf diese Weise wird das Alter der Frau sozusagen miteingefroren, bis sie sich entscheidet ein Kind zu bekommen. Diese Technik schadet den Eizellen nicht , welche darauf warten aufgetaut und befruchtet zu werden, ohne an Qualität zu verlieren.

Was bedeutet “Social Freezing”?

Das “social freezing” besteht aus der superschnellen Konservierung von Gametenzellen, die Entstehung von Eiskristallen verhindernd, welche die Qualität der Eizellen gefährden würde. Bei IVF-Spain liegt die Überlebensrate der Eizellen bei 95%, nach dem Auftauen. Diese hohe Überlebenschance der Eizellen ist vergleichbar mit der Behandlung mit frischen Eizellen. Des Weiteren, die Möglichkeit die Fruchtbarkeit zu bewahren, bedeutet einen Meilenstein fürdie Errungenschaften der Frauenbewegung, bestätigt der ART Spezialist und Chefarzt von IVF-Spain, Dr. Jon Aizpurua.

Ein Kinderwunsch ist natürlich, aber durch die Karriere wird eine Schwangerschaft oft verschoben.

Die Vitrifikation der Eizellen wird ebenfalls für Patienten angewandt, welche Chemotherapie oder Strahlentherapie vor sich haben, da diese Behandlungen das reproduktive System angreifen und die Kapazität der Eierstöcke schwächen. Deshalb sollten die Patienten, vor dem onkologischen Prozess, ihre Eizellen einfrieren lassen, um eine ausreichende Ovarien Reserve für den Moment, in dem sie ihre Fertilitätsbehandlung beginnen wollen, sicher zu stellen.

Mit dem Ziel durch vitrifzierte Eizellen eine Schwangerschaft zu garantieren, empfehlen Fertilitätsspezialisten regelmäßige Untersuchungen, um das reproduktive System zu kontrollieren. Es wird geraten eine Behandlung noch vor dem 35. Lebensjahr zu beginnen, auf diese Weise garantierend, dass Embryonen mit der besten Qualität konserviert werden, damit die Behandlung zum Erfolg führt.

“Obwohl ich im Moment keinen Partner habe, bin ich überzeugt, dass ich Mutter werden möchte. Ich überlege eher wann der richtige Moment für mich und nicht für meine Eizellen ist, bestätigt Marta, welche darauf hofft in der Zukunft Mutter zu werden.


Eizellspende, Demographie und ethnischer Hintergrund

Eizellspende, Demographie und ethnischer Hintergrund

Dank dem großen europäischen Bevölkerungsanteil in Alicante und einem raffinierten Spende-Managementprogramm, kann IVF-Spain für eine physische Ähnlichkeit für alle Eizellspende Patienten sorgen.

Wenn IVF Behandlungen im Ausland gesucht werden, drücken viele Mittel- und Nordeuropäer in Foren ihre Zweifel aus, einen Spender zu finden, welcher ihnen physisch ähnelt (blaue Augen, blonde Haare). Andy Harnischfeger, Marketing Analyst bei IVF-Spain meint: ”Regelmäßig beobachten wir Patientenforen, um ihre Zweifel und Sorgen festzustellen. Wir haben festgestellt, dass viele deutsche und englische Patienten andere Forenmitglieder fragen, ob es in Spanien auch blonde Spender gibt.”

Diese Feststellung ist auch in der Wissenschaft bekannt. Der deutsche Ethnologe des berühmten Charité-Krankenhauses in Berlin, Sven Bergmann, schreibt: “Manche deutsche Paare vermuten, wie in Interviews und auf IVF Internet Foren festgestellt wurde, dass sie keine Spender mit blonden Haaren und blauen Augen in Spanien finden werden und darum entscheiden sich viele dafür, eine Fruchtbarkeitsbehandlung in Tschechien aufzusuchen. Die Vermutungen basieren jedoch auf dem Glauben, europäische Nationen seien ethnisch homogen, ohne zu beachten, dass südeuropäische Länder durch ein hohes Niveau an Immigration verändert wurden, mit einem hohen Anteil Menschen aus Lateinamerika und Osteuropa.“ (Reproductive Medicine online, November 2011).

Ein hoher Anstieg von Ausländern in der spanischen Bevölkerung

In den letzten Jahrzehnten stieg die Anzahl der Immigranten in Spanien dramatisch –sicherlich angetrieben durch den Immobilien- und Bauboom zwischen 1998 und 2002 – Spanien wurde eines der Länder mit der höchsten Immigrationsrate (dreimal so hoch wie in den USA und achtmal so hoch wie in Frankreich). Heutzutage ist die Immigrationsrate auf 0,15% gesunken, aber Spanien ist diesbezüglich immer noch weltweit auf Platz 10. Die 5 Millionen Migranten machen in Spanien ganze 10% der Einwohner aus.

Im Gegenteil zu der allgemeinen Wahrnehmung, dass die meisten Immigranten aus Lateinamerika, dem arabischen Raum und Schwarzafrika kommen, stammen die meisten Immigranten eigentlich aus Europa, gleichzeitig aus West- (21,8%) und Osteuropa (17,75%).

Europas Ausländer ergeben ein Viertel der Einwohner in Alicante

Alicante, wo sich IVF-SPAIN befindet, ist die spanische Provinz mit dem höchsten Anteil an europäischen Immigranten. Ausländer ergeben 24% von Alicantes 466.000 Einwohnern, doppelt so viel wie der spanische Durchschnitt. Alicante ist ein attraktives Reiseziel, nicht nur für den Saisontourismus, sondern viele Europäer lassen sich permanent wegen des milden Klimas und der mediterranen Umgebung nieder. Die Stadt San Fulgencio in Alicante zum Beispiel, hat die höchste Ausländerrate in Spanien (77,58%), gefolgt von Rojales, Teulada, Calpe, Alfaz del Pi und Jávea, alle mit zwischen 51% und 65% Ausländern. Torrevieja, auch in der Region Alicante, ist die Stadt in Spanien, mit über 50.000 Einwohnern, mit dem größten ausländischen Bevölkerungsanteil: fast 48%.

Engländer sind am meisten vertreten unter Alicantes ausländischen Bewohnern (131.000), gefolgt von Deutschen, Marokkanern und Rumänen (alle mit ungefähr 30.000 Bewohnern). Andere wichtige Gruppen von europäischen Bewohnern sind Niederländer, Bulgaren, Russen, Belgier und Norweger, alle ungefähr 10.000. Es gibt ebenfalls die Kolonien der Schweden, Schweizer und Ukrainer, mit jeweils ungefähr 5.000. Als interessanter Fakt, chinesische Migranten, welche bisher in dem Zensus unsichtbar waren, beginnen nun in den Statistiken aufzutauchen, mit 7.000 Repräsentanten, viele von ihnen Unternehmer und Kleinbetrieb Besitzer.

Was bedeutet die Demographie für die Eizellspende?

Zurückkommend auf die Zweifel der mittel- und nordeuropäischen Patienten, von einem pur statistischen Blickwinkel, haben sie durchaus die Chance eine europäische Spenderin zu erhalten, vor allem wenn sie nach Alicante kommen. Jedoch ist die Spenderauswahl keine Frage von Statistiken, sondern ein gesteuerter Prozess. Demographie ist ein Indikator des Vorhandenseins von Spendern und eine hohe europäische Einwohneranzahl bedeutet eine hohe Anwesenheit von europäischen Spendern. Es gibt jedoch viele Faktoren, die wichtig sind, sowie Alter, bewiesene Fruchtbarkeit, soziale Werte (Bereitschaft zur Spende) und Einkommen; Frauen mit einem hohen Einkommen sind seltener bereit zu spenden.

In der Tat existiert eine Spannung zwischen Solidarität und wirtschaftlicher Kompensation. Verschiedene Studien von Eizellspenderinnen in Spanien (zum Beispiel durch Joan Bestard, Revista Andaluza de Antropología 2013) zeigen, dass beide Faktoren eine Rolle spielen und mit der Zeit, je mehr Spenderinnen mit Fruchtbarkeitsbehandlungen vertraut werden und sehen, dass dank ihnen Kinder geboren werden, desto weniger spielt wirtschaftliche Kompensation eine Rolle. Sarka Hajnova, Spenderkrankenschwester bei IVF-Spain sagt: „Viele Spenderinnen sind traurig, wenn die Zeit gekommen ist mit dem Spenden aufzuhören, denn sie sehen dass sie helfen.“

Das spanische Gesetz fordert eine physische Ähnlichkeit

So eine Spenderanwesenheit ist ein großer Vorteil für Spanien als Standort für eine IVF Behandlung, verglichen zum Beispiel mit Tschechien, denn das spanische Gesetz macht es verpflichtend, dass das, durch eine Eizellspende geborene Kind, die größtmögliche Ähnlichkeit mit den Eltern hat. Falls zum Beispiel ein Paar, bestehend aus einem deutschen Mann und einer türkischen Frau oder einem britischen Mann und einer chinesischen Frau, eine Eizellspende möchte, fordert das Gesetz, dass die Klinik eine Spenderin mit einem anatolischen oder ähnlichen Hintergrund in dem ersten Fall und eine ostasiatische Spenderin in dem zweiten Falle findet. Das Gesetz fordert nicht Spenderinnen mit demselben genetischen Ursprung zu finden, aber IVF-Spain hat einen Algorithmus entwickelt, eine genetische Korrespondenz zu identifizieren, und zwar basierend auf dem Recombine Test für genetisches präkonzeptionelles Screening.

Spenderauswahl

IVF-SPAIN hat ein sehr fortschrittliches Spendermanagement, mit einem Pool aus 500 Spenderinnen mit einer bestätigten Fruchtbarkeit. Die demographische Zusammenstellung von Alicante ist sehr hilfreich, um junge Studenten europäischen Hintergrundes ohne spanische Wurzeln zu finden: sie sind oft die Kinder der Ausländerbevölkerung in Alicante.

Dr. Sergio Rogel ist der klinische Direktor bei IVF-Spain und verantwortlich für das Spender-Managementprogramm. Die meisten erfahren von dem Programm über Mundpropaganda, sowie durch die Zusammenarbeit der Klinik mit der Universität Alicante. Auf diese Weise können zahlreiche Studentinnen geworben werden. Dr. Sergio Rogel erklärt wie die Auswahl funktioniert: “Wir haben ein IT Programm entwickelt, welches die physischen Merkmale von den Patienten, die so genannten Phänotypen, mit den Phänotypen unserer Spenderinnen vergleicht. Das Programm berücksichtigt ebenfalls die Wünsche unserer Patienten, wie das Ausbildungsniveau und wählt automatisch eine Anzahl möglicher Kandidatinnen, welche einzeln von dem medizinischen Team evaluiert werden.“ Zum Schluss bleibt ein kleiner Pool aus 4 Spenderinnen übrig, welche am besten zueinander passen. Eine von ihnen wird letztendlich ausgewählt, weil sie die Kriterien optimal erfüllt. Der Patient bekommt ebenfalls eine „Reservespenderin“, nur für den Fall, dass die Follikel der ersten Spenderin nicht optimal auf die Medikamente reagieren. „Dies passiert jedoch recht selten, aber um sicher zu gehen, bekommt der Patient eine Eizellengarantie“, sagt Dr. Rogel.

Quelle: IVF Spain