Kinderwunsch


Junge Liberale fordern Legalisierung von Eizellspende und Tragemutterschaft

Anlässlich des heutigen Tages (10.12.2015) der Menschenrechte  fordern die Jungen Liberalen Niedersachsen eine moderne Kinderwunschpolitik (Eizellspende und Tragemutterschaft).

Der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Niedersachsen, Lars Alt, erklärt dazu: „Artikel 16 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte schützt das Recht zur Familiengründung. Angesichts von mehreren Millionen unfreiwillig kinderlosen Menschen in Deutschland, muss die Politik neue Wege in der Familienpolitik gehen um Kinderwünsche zu ermöglichen – und gleichzeitig müssen die Krankenkassen in größere finanzielle Verantwortung genommen werden.“

„Wir fordern die Auflockerung der Gesetzeslage zur Eizellspende. Es sollte Frauen ermöglicht werden nach umfassender medizinischer und psychosozialer Beratung Eizellen personenbezogen zu spenden oder zu empfangen. Diese Möglichkeit sollte Paaren zur Verfügung stehen, die ihren Kinderwunsch aufgrund biologischer Umstände nicht eigens realisieren können“, erläutert der Vorsitzende der FDP-Jugendorganisation.

Auch zum Modell der Tragemutterschaft haben die Jungen Liberalen einen konkreten Vorschlag: „ Wir brauchen eine zukunftsorientierte und ethisch verantwortungsbewusste Fortpflanzungsmedizin. Wir setzen uns daher auch für eine Legalisierung der Tragemutterschaft ein. Diese Möglichkeit soll Frauen zwischen 18 und 40 Jahren bei gegebener medizinischer Indikation zur Verfügung stehen. Sowohl die Tragemutter als auch die Frau mit Kinderwunsch müssen umfassend medizinisch und psychologisch betreut werden. Dabei soll ausgeschlossen sein, dass eine genetische Elternschaft zwischen Kind und Tragemutter besteht. Gleichzeitig möchten wir mit einem Verbot der gewerblichen Vermittlung von Tragemüttern vermeiden, dass aus Notsituationen Kapital geschlagen wird.“

Abschließend erklärt Alt: „Gemeinsam mit der Möglichkeit zur Samenspende halten wir die Legalisierung von Eizellspende und Tragemutterschaft für geeignete Mittel, um dem Menschenrecht auf Familiengründung und dem medizinischen Fortschritt gleichsam Rechnung zu tragen.“

Quelle: www.julis-nds.de


IVFSpain: Ich möchte schwanger werden, aber jetzt ist nicht der Moment

Marta entschied sich bei der Kinderwunschklinik IVF-Spain ihre Eizellen einfrieren zu lassen und ihre Mutterschaft auf später zu verschieben, wenn sie dafür bereit ist.

Elisa bekam ihr erstes Kind mit 21, heute sind ihre beiden Töchter 33 und 27 Jahre alt und fühlen sich noch nicht bereit den Weg der Mutterschaft zu beschreiten. Die Älteste der beiden Schwestern entschied sich die Kinderwunschklinik IVF-Spain um Hilfe zu bitten, um ihre Eizellen konservieren zu lassen, mit Hilfe der Vitrifizierung, um selbst entscheiden zu können, wann sie ihr erstes Kind bekommen möchte. Marta und Sandra sind ein Abbild der modernen Gesellschaft, welche den Moment der Familiengründung immer weiter nach hinten verschiebt.

Studien zufolge steigt die Lebenserwartung linear und erreicht heutzutage einen Durchschnitt von 83 Jahren. Dies ist den Fortschritten der Medizin zu verdanken, welche eine lange Lebenserwartung und hohe menschliche Lebensqualität garantieren.

Bezüglich der Mutterschaft, derselben Situation unterliegend und dank der medizinischen Fortschritte in der assistierten Reproduktion, wird es möglich gemacht zu entscheiden wann es der richtige Zeitpunkt ist, eine Familie zu beginnen. Faktoren, sowie das Fehlen eines Partners, Instabilität in der Arbeitssituation oder der finanziellen Lage, bringt viele Menschen dazu die Mutterschaft zu verschieben, was in vielen Fällen eine bittere Überraschung mit sich bringt: das Warten ist desaströs für das reproduktive Alter.

Die Lösung, die Marta bei IVF-Spain fand, war die Vitrifikitation von Eizellen, was nichts anderes bedeutet als die Konservierung ihrer Fruchtbarkeit. Diese fortschrittliche Technik besteht aus der Einfrierung von Eizellen bei einer Temperatur von 196ºC. Auf diese Weise wird das Alter der Frau sozusagen miteingefroren, bis sie sich entscheidet ein Kind zu bekommen. Diese Technik schadet den Eizellen nicht , welche darauf warten aufgetaut und befruchtet zu werden, ohne an Qualität zu verlieren.

Was bedeutet “Social Freezing”?

Das “social freezing” besteht aus der superschnellen Konservierung von Gametenzellen, die Entstehung von Eiskristallen verhindernd, welche die Qualität der Eizellen gefährden würde. Bei IVF-Spain liegt die Überlebensrate der Eizellen bei 95%, nach dem Auftauen. Diese hohe Überlebenschance der Eizellen ist vergleichbar mit der Behandlung mit frischen Eizellen. Des Weiteren, die Möglichkeit die Fruchtbarkeit zu bewahren, bedeutet einen Meilenstein fürdie Errungenschaften der Frauenbewegung, bestätigt der ART Spezialist und Chefarzt von IVF-Spain, Dr. Jon Aizpurua.

Ein Kinderwunsch ist natürlich, aber durch die Karriere wird eine Schwangerschaft oft verschoben.

Die Vitrifikation der Eizellen wird ebenfalls für Patienten angewandt, welche Chemotherapie oder Strahlentherapie vor sich haben, da diese Behandlungen das reproduktive System angreifen und die Kapazität der Eierstöcke schwächen. Deshalb sollten die Patienten, vor dem onkologischen Prozess, ihre Eizellen einfrieren lassen, um eine ausreichende Ovarien Reserve für den Moment, in dem sie ihre Fertilitätsbehandlung beginnen wollen, sicher zu stellen.

Mit dem Ziel durch vitrifzierte Eizellen eine Schwangerschaft zu garantieren, empfehlen Fertilitätsspezialisten regelmäßige Untersuchungen, um das reproduktive System zu kontrollieren. Es wird geraten eine Behandlung noch vor dem 35. Lebensjahr zu beginnen, auf diese Weise garantierend, dass Embryonen mit der besten Qualität konserviert werden, damit die Behandlung zum Erfolg führt.

“Obwohl ich im Moment keinen Partner habe, bin ich überzeugt, dass ich Mutter werden möchte. Ich überlege eher wann der richtige Moment für mich und nicht für meine Eizellen ist, bestätigt Marta, welche darauf hofft in der Zukunft Mutter zu werden.


CREA: Männliche Unfruchtbarkeit ein entscheidender Faktor beim Kinderwunsch

Valencia, 16. März 2015. Einer von 10 Neugeborenen in Spanienwurde mit medizinischer Unterstützung erzeugt. Das bedeutet, dass rund 1 Millionen Paare in unsem Land an Fertilitätsproblemen leiden. Laut Daten aus CREA, Centro Médico de Reproducción Asistida aus Valencia, istdie Ursachefür das Ausbleiben einer Schwangerschaft in 40 Prozent der Fälleauf ein Problem der Fruchtbarkeit des Mannes durch verminderte Samenqualität- einer Pathologie, die immer häufiger in unserem Land auftritt-, zurückzuführen.

In vielen Kliniken wird der Großteil der Studien auf die Frau bezogen, währenddessen sich die Behandlung des männlichen Faktors auf die Untersuchung des Samens beschränkt. Durch die eine oder andere Methode der Assistierten Reproduktion wird der Samen zum Befruchten gebracht, ohne die eigentliche Ursache für die schlechte Qualität zu kennen. In Crea sind wir der Meinung, dass der Mann ebenso wie die Frau untersucht und behandelt werden muss.Eine schlechte Samenqualität kann einSymptom für eine Grunderkrankung mit schwerwiegenden Konsequenzen wie endokrinologische oder genetische Störungen sowie Neoplasien sein, die wir nur dann behandeln können, wenn wir sie untersuchen. Des Weiteren wird uns die Möglichkeit geboten, eine spezielle Behandlung zur Lösung des Problems anzuwenden und somit die Durchführung komplexer Methoden der Assistierten Reproduktion zu vermeiden, so berichtet es Herr Dr. Miguel Ruíz Jorro, Co-Direktor von CREA. Dank der umfassenden Untersuchung beider Partner können sich fast alle in CREA behandelten Paare, bei denen der männliche Faktor die Ursache für die Unfruchtbarkeit ist, letztendlichihren Kinderwunsch erfüllen.

Die Diagnose des männlichen Faktors ist für den Patienten eine einfache Verfahrensweise, die sie sich zum Großteilauf die Untersuchung der Samenqualität, einemgenitalen Ultraschall undBlutabnahme zur Analyse von Hormon- und Genbestimmungen beschränkt. Nach Auswertung aller Testergebnisse in CREA können wir feststellen, ob ergänzende Tests durchgeführt werden sollten, um das Risiko für Generkrankungen auszuschließen und vor allem um die entsprechende Behandlung zu verordnen.

In diesem Zusammenhang wird die dynamische Studie der DNA des Samens erwähnt, für die CREA als Pionier in unserem Land steht. Diese erhöht die Erfolgschancen in der Assistierten Reproduktion. Es werdenjene Samenzellen herausfiltert, die einen Fehler in ihrer Unversehrtheit aufweisen und somit einen wichtigen Faktor für die Verringerung des reproduktiven Potentials der Samenzellen darstellt. Immer häufiger treten Fälle auf, bei denen der Mann eine genetische Störung in der DNA seiner Samenzellen aufweist. Diese führt zu Fehlversuchen bei den Behandlungen der Assistierten Reproduktion und einschließlich repetetiven Aborten. Diese Diagnose bietet uns verschiedene Lösungen, wie das Entnehmen der Samenzellen bevor deren Unversehrtheit der DNA gefährdet ist. Somit erhöhen wir die Möglichkeiten, einen gesunden Embryo mit besserer Implantationsfähigkeit hervorzubringen. Dank der Methode der Anexin-Säulen gelang es uns in CREA, dass sich 60 Prozent der in CREA behandelten Männer mit fragmentierter DNA des Samens ihren Kunderwunsch erfüllen konnten. Die dynamische Auswertung der DNA-Fragmentierung der Samenzellen übermittelt eine weit nützlichere und komplettere Information als eine einzelne und statische Bestimmung.

Herr Dr. Ruíz Jorro besteht auf die Durchführung einer klinischen Auswertung des Mannes. Die Diagnose soll sich nicht nur auf die Samenanalyse beschränken, da die Auswertung einen scheinbar normalen Samen mit einem dennoch hohen Prozentsatz fragmentierter Spermien DNA aufweisen kann. Man muss sich bewusstsein,wie wichtig der männliche Faktor in der Unfruchtbarkeit ist. Wir empfehlen daher die Durchführung einer Samenanalyse bei Männern zwischen dem 15. und 35. Jahrensjahr, da eine verringerte Samenqualität und vor allem eine niedrige Anzahl an Samenzellen in Verbindung mit Problemen der Fertilität aber auch dem erhöhten Risiko einer schwerwiegenden Erkrankung wie Testikelkrebs stehen kann. Eine frühzeitige Diagnose und spezifische Behandlung können wichtige medizinsche Sequenzen verhindern, so wird es von Herrn Dr. Ruíz Jorro bestätigt. Diesbezüglich war CREA weltweit das erste Zentrum, welches die Durchführung der Samenanalyse beim Mann empfahl.

Quelle: www.creavalencia.com


ProcreaTec kommt nach Wien

Procreatec kommt nach Wien!

ProcreaTec plant ein Besuch in Wien, die Hauptstadt Österreichs!

Es werden kostenlose Informationsgespräche angeboten für alle, die an der assistierten Reproduktion interessiert sind.

„Welche Behandlung der assistierten Reproduktion ist die Richtige für mich? Welche sind die Erfolgschancen in meinem speziellen Fall? Kann ich eine Behandlung mit meinen eigenen Eizellen machen oder empfiehlt sich eine Eisellspende?“

Nachdem ProcreaTec schon Treffen in Mailand, London und Paris organisiert hat, soll ein Treffen nun auch in Wien stattfinden um den Patienten die Möglichkeit zu bieten an ein informatives und kostenloses Treffen teilzunehmen.

Durch die Gesetzesänderung in Österreich wurde die Behandlung für unfruchtbare Patienten erleichtert, jedoch erkennen viele Patienten den Wert der Erfahrung und die optimalen Resultate der ProcreaTec Klinik, sowie die Anonymität einer Samen oder Eizellspende in Spanien an.

ProcreaTec hat nach 8 Jahren Tätigkeit in der assistierten Reproduktion zahlreiche Anerkennungen erhalten:

  • Anerkennung der spanischen Gesellschaft der assistierte Reproduktion für Transparenz der Resultate
  • Qualitätszertifikat der ISO 9001
  • Hohe Erfolgszahlen von Embrionentransfer im Blastozystenstadium
  • Verwendung der am fortgeschrittesten Techniken ( Embrioskop, PID, PICSI, MACS etc.)

Die persönlichen und kostenlose Treffen richten sich an alle die Interesse an der assistierten Reproduktion haben. Die Klinikgründerin Dr. Lourdes López Yánez, sowie die Koordinatorin der internationalen Patientenbetreuung Irene Dietrich, werden über angebotene Behandlungen der Klinik informieren sowie alle aufkommende Fragen dazu beantworten.

Um einen Termin zu vereinbaren oder mehr Informationen zum Treffen zu erhalten, kontaktieren Sie uns:

kinderwunsch@procreatec.com

oder rufen Sie uns von Montag bis Freitag an:

+34 914585804


Künstliche Befruchtung ist stark reglementiert

Im Jahr 2012 wurden 123 000 Kinder geboren, die es ohne Kinderwunschbehandlung nicht gegeben hätte. „Das ist eine Stadt wie Offenbach“, sagt Reproduktionsmediziner Konstantin Manolopoulos. Doch die künstliche Befruchtung ist in Deutschland stark reglementiert, während die Politik Wege sucht, die Geburtenrate in die Höhe zu treiben.

2013 wurden 678 000 Kinder geboren, so wenig waren es seit 1945 noch nie. Um sich in einer Kinderwunschklinik behandeln zu lassen, darf die Frau nicht jünger als 25, nicht älter als 40 Jahre und muss verheiratet sein.

Gleichgeschlechtliche Paare sind ausgeschlossen. Drei Versuche sind möglich, drei künstlich befruchtete Eizellen dürfen der Frau jeweils maximal eingesetzt werden. Der Rest wird eingefroren, noch bevor die Zellteilung beginnt. Könnten die Mediziner alle Eizellen sich kultivieren lassen, könnten sie die am besten entwickelten einsetzen. Schließlich sind 40 Prozent aller Embryonen, die auf natürliche Weise oder nach künstlicher Befruchtung entstehen, nicht überlebensfähig. So entscheidet der Zufall.

Diskussion geht nicht vorwärts

Konstantin Manolopoulos versteht nicht, warum „ein Zellhaufen“ mehr zählt, als ein Fötus in der zwölften Schwangerschaftswoche, der nach einer Beratung abgetrieben werden darf. Hat das Kind einen genetischen Defekt, ist eine Abtreibung auch danach noch möglich. „Die eine Frau hat das Recht auf ein gesundes Kind, die andere nicht“, sagt Manolopoulos. Er finde das paradox. Die ethische Diskussion dazu gehe seit Jahren nicht vorwärts.

Den Mediziner ärgert die starke Reglementierung. Sie trage dem gesellschaftlichen Wandel keine Rechnung: Vor allem Frauen entschieden sich nunmal immer später für das erste Kind. Wegen langer Ausbildungen, befristeten Beschäftigungsverhältnissen, dem viel beschworenen Karriereknick, der schlechten Kinderbetreuung.

Währenddessen sinke die Fruchtbarkeit. „Da muss die Gesellschaft eingreifen und Strukturen schaffen, die das verhindern“, sagt Manolopoulos. „Die Frauen, die zu uns ins Kinderwunschzentrum kommen, werden immer älter. Der Durchschnitt liegt bei 38 Jahren. Aber für manche ist es auch schon zu spät.“ Die Eizellspende, die in Deutschland verboten ist, sei einer der häufigsten Gründe für Paare, ins Ausland zu gehen.

Auch, dass die meisten gesetzlichen Kassen die Kosten nur zur Hälfte übernehmen, findet der Gynäkologe nicht in Ordnung. „Er habe oft Paare vor sich sitzen, die sich die Kosten von 1500 bis 2000 Euro pro Versuch nicht leisten können. Dabei bringe ein Kind dem Staat später als Steuerzahler mehr ein, als er für die Kinderwunschbehandlung seiner Eltern ausgeben müsste.

Quelle: http://www.fr-online.de