Samenspende


Junge Liberale fordern Legalisierung von Eizellspende und Tragemutterschaft

Anlässlich des heutigen Tages (10.12.2015) der Menschenrechte  fordern die Jungen Liberalen Niedersachsen eine moderne Kinderwunschpolitik (Eizellspende und Tragemutterschaft).

Der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Niedersachsen, Lars Alt, erklärt dazu: „Artikel 16 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte schützt das Recht zur Familiengründung. Angesichts von mehreren Millionen unfreiwillig kinderlosen Menschen in Deutschland, muss die Politik neue Wege in der Familienpolitik gehen um Kinderwünsche zu ermöglichen – und gleichzeitig müssen die Krankenkassen in größere finanzielle Verantwortung genommen werden.“

„Wir fordern die Auflockerung der Gesetzeslage zur Eizellspende. Es sollte Frauen ermöglicht werden nach umfassender medizinischer und psychosozialer Beratung Eizellen personenbezogen zu spenden oder zu empfangen. Diese Möglichkeit sollte Paaren zur Verfügung stehen, die ihren Kinderwunsch aufgrund biologischer Umstände nicht eigens realisieren können“, erläutert der Vorsitzende der FDP-Jugendorganisation.

Auch zum Modell der Tragemutterschaft haben die Jungen Liberalen einen konkreten Vorschlag: „ Wir brauchen eine zukunftsorientierte und ethisch verantwortungsbewusste Fortpflanzungsmedizin. Wir setzen uns daher auch für eine Legalisierung der Tragemutterschaft ein. Diese Möglichkeit soll Frauen zwischen 18 und 40 Jahren bei gegebener medizinischer Indikation zur Verfügung stehen. Sowohl die Tragemutter als auch die Frau mit Kinderwunsch müssen umfassend medizinisch und psychologisch betreut werden. Dabei soll ausgeschlossen sein, dass eine genetische Elternschaft zwischen Kind und Tragemutter besteht. Gleichzeitig möchten wir mit einem Verbot der gewerblichen Vermittlung von Tragemüttern vermeiden, dass aus Notsituationen Kapital geschlagen wird.“

Abschließend erklärt Alt: „Gemeinsam mit der Möglichkeit zur Samenspende halten wir die Legalisierung von Eizellspende und Tragemutterschaft für geeignete Mittel, um dem Menschenrecht auf Familiengründung und dem medizinischen Fortschritt gleichsam Rechnung zu tragen.“

Quelle: www.julis-nds.de


Embryolab, Griechenland 3

EMBRYOLAB
…auf dieser Reise sind sie in besten Händen

Wir hier bei Embryolab wissen, welche Bedeutung der Wunsch nach einem eigenen Kind hat. Manchmal jedoch gilt es, Hindernisse auf dem Weg zur Erfüllung Ihres Kinderwunsches auszuräumen. Wir sind für Sie da, um Sie Schritt für Schritt dabei zu begleiten, damit Sie baldmöglichst Ihr erhofftes Ziel erreichen.

Bereits seit 2004 ist Embryolab äußerst erfolgreich darin, Paare mit unerfülltem Kinderwunsch zu unterstützen, ihren Traum von der Elternschaft zu verwirklichen. Es ist unser Anliegen, Ihnen die modernsten wissenschaftlichen Behandlungsmethoden auf dem Gebiet der assistierten Reproduktion anzubieten und Ihnen bei jedem Behandlungsschritt zur Seite zu stehen.

Embryolab ist eine in Thessaloniki ansässige Privatklinik, die im Jahre 2004 gegründet wurde. Seit dem ist sie die größte Kinderwunschklinik in Nordgriechenland und eines der modernsten wissenschaftlichen Reproduktionszentren in Europa.

Frau Alexia Chatziparasidou ist die Leiterin des Zentrums. Sie ist klinische Embryologin mit langjähriger Erfahrung in allen Labormethoden, die in der assistierten Reproduktion zur Anwendung gelangen.

Herr Dr. med. Nikos Christoforidis ist der klinische Direktor des Zentrums. Er ist Experte auf dem Gebiet der Erforschung von Fertilitätsstörungen und
der assistierten Reproduktion mit einer Erfahrung von über 15 Jahren.

Die Klinik verfügt sowohl über die ISO-Zertifizierung: ISO 9001: 2008, ISO 15189:2012, als auch über ein internes Qualitätsmanagementsystem um ihrer Verpflichtung zur Qualität, Transparenz und Innovation nachzukommen.

Unsere Leistungen

Wir bei Embryolab decken alle Bereiche ab, die die Behandlung von Fruchtbarkeitsstörungen betreffen und bieten Ihnen umfassende, innovative und vor allem individuelle Behandlungsprogramme an.

UNSERE LEISTUNGEN
Wir im Embryolab decken alle Bereiche ab, die die Behandlung von Fruchtbarkeitsstörungen betreffen und bieten Ihnen umfassende, innovative und vor allem individuelle Behandlungsprogramme an. Unsere Angebote finden Sie im Detail unter: www.embryolab.eu

Diagnostik von Fruchtbarkeitsstörungen der Frau
• fehlgeschlagene IVF-Behandlungen
• wiederholte Fehlgeburten
• seltene oder fehlende Regelblutung (Menstruationsstörungen)
• Pathologie der Eileiter
• Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS)
• vorzeitige Ovarialinsuffizienz
• Endometriose
• Myome

Diagnostik von Fruchtbarkeitsstörungen des Mannes

• Beurteilung des Spermiogramms nach strengen Kriterien
• Samenaufarbeitung für die intrauterine Insemination (IUI)
• Azoospermie
• Entnahme von Hodengewebe durch minimalinvasive Feinnadelpunktion
• Aufbereitung des Hodengewebes
• MICRO-TESE

Assistierte Reproduktion

• Auslösen des Eisprungs
• Intrauterine Insemination
• Klassische In-Vitro-Fertilisation (IVF)
• Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)
• Assisted Hatching
• Kokultivierung mit homologen Zellen der Gebärmutterschleimhaut
• Reifung von Eizellen im Labor (IVM)
• Kultivierung von Blastozysten

Die Klinik bietet je nach Einzelfall einen Embryotransfer im Blastozystenstadium ohne zusätzliche Kosten an.

Spenderprogramme von hohem Standard
• Eizellspende
• Samenspende
• Embryonenspende

Bezüglich der Spendertherapien haben wir hier bei Embryolab eine große und zufriedenstellende Auswahl an Spendern unter 30 Jahren, die zum größten Teil Studenten sind. In Griechenland wird die Anonymität des Spenders durch die Gesetzgebung geschützt. Embryolab stellt Informationen über das Alter der Spenderin und die durchgeführten Screening-Tests  zur Verfügung.

Kryokonservierung von genetischem Material
• Erhalt der Fruchtbarkeit bei der Frau:
Kryokonservierung von Eizellen durch Vitrifikation
• Erhalt der Fruchtbarkeit beim Mann:
Kryokonservierung von Sperma und Hodengewebe
• Kryokonservierung von Embryonen durch Vitrifikation

Spezielle genetische Untersuchungen und andere
Untersuchungen
• Präimplantationsdiagnostik (aCGH-PGS, PGD)
• Fish Spermauntersuchung
• Spezielle Genanalysen und Zytogenetische Analysen
• Bestimmung des Fragmentationsindexes der Spermien (DFI)

Innovationen von Embryolab

Embryolab befindet sich immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. Eine Reihe von Innovationen schaffen günstige Voraussetzungen für noch bessere Behandlungserfolge.

Neues Embryokultursystem
Das „Embryoscope“ ist ein spezieller Kultivierungsinkubator mit integrierten Mikrokamaras, welches als das modernste und am besten geeignete Kultivierungssystem für die Embryonalentwicklung gilt. Die Embryologen erhalten mit Hilfe des „Embryoscope“ wertvolle Informationen über die morphologischen Eigenschaften der Embryonen während ihrer Entwicklung und es ermöglicht ihnen die Identifizierung von Embryonen mit der höchstmöglichen Implantationsfähigkeit.

Neue verbesserte Anwendung von ICSI (IMSI)
Der technische Fortschritt auf dem Gebiet der optischen bzw. mikroskopischen Überwachungssysteme erlaubt die effektive Identifizierung der gesündesten Spermien. Werden die beiden Methoden ICSI und IMSI kombiniert, verbessert sich die Fertilisationsrate, die Anzahl der Embryonen, die das Blastozystenstadium erreichen erhöht sich und dadurch erhöht sich auch ganz deutlich die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft.

Untersuchung der Funktionsfähigkeit der Gebärmutterschleimhaut (EFT) in Zusammenarbeit mit der Yale-University
Die an der Yale-University entwickelte Methode zur Prüfung der Funktionsfähigkeit des Endometriums hat sich als der effektivste Weg erwiesen, die Aufnahmefähigkeit der Gebärmutterschleimhaut zu bestimmen. Mit Hilfe des EFT (Endometrial Function Test) ist es möglich, Störungen zu diagnostizieren und zu behandeln.

Verwendung von 4D-Ultraschall zur Überwachung des Eisprungs
Die Verwendung von 4D-Ultraschall mit spezialisierter Software zur Lokalisierung und Messung von Follikeln gestattet es, deren Entwicklung besser einzuschätzen und Behandlungsprogramme präziser anzupassen.

Erhalt der Fruchtbarkeit – Kryokonservierung von Eizellen (Vitrifikation)
Die Kryokonservierung nach dem Vitrifikationsverfahren garantiert hervorragende Überlebensraten von Eizellen nach dem Auftauen.



Das Labor

Unser Labor ist nach strengsten internationalen Standards ausgerichtet. Regelmäßige strenge Kontrollen der Laborbedingungen in Kombination mit einer Laborausstattung, die sich stets am neuesten Stand der Technik orientiert und Nährmedien der neuen Generation gewährleisten, dass Eizellen und Embryonen ideale Voraussetzung für eine optimale Entwicklung vorfinden. Unsere – schon von Anfang an – ausgezeichneten
Erfolgsraten bei Schwangerschaften geben uns Recht.

Die Erfolgsrate 2014 (pro Transfer/Alter)

IVF/ICSI           FERC         EGG/EMBRYO DONATION
<34 Jahre  57%       <34 Jahre  65%      <34 Jahre  67%
35-39 Jahre  44%        35-39 Jahre  49%   35-39 Jahre  65%
>40 Jahre  22%       >40 Jahre  27%      >40 Jahre  62%

Lernen Sie unser Team kennen

Für die Erfüllung Ihres Kinderwunsches setzt sich unser hochqualifiziertes Team aus Gynäkologen, Embryologen, Molekularbiologen und Andrologen ein, welche eine langjährige Erfahrung in der Behandlung von Fertilitätsstörungen und in der Reproduktionsmedizin mitbringen. Unsere Mitarbeiter bilden sich kontinuierlich fort, um Ihnen erstklassige Leistungen zu garantieren.

Unterstützt wird das Team durch spezialisierte Psychologen und Ernährungsberater.
Eine besondere Rolle bei der Schaffung einer vertrauenswürdigen Umgebung spielen ebenfalls unsere Krankenschwestern und Führungskräfte.

Alle unserer Angestellten beherrschen die englische Sprache. Das Sprachportfolio unseres internationalen Teams umfasst die weiteren Sprachen Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Serbisch und Russisch, sodass wir fast alle unsere Besucher in ihrer Muttersprache beraten können.


Österreichisches Gesetz wird novelliert

In Österreich ist sehr vieles von dem, was fortpflanzungstechnisch möglich ist, gesetzlich verboten. Die aus dem Jahr 1992 stammende Regelung muss nun novelliert werden. Über die Inhalte wird heftig diskutiert. Die Extrempole: „volle Autonomie für die Frau“ versus „strikte Regelung mit Ausnahmen“.

Fortpflanzungsmedizin 03.11.2014

Das für die Ausarbeitung der Novelle gemeinsam mit dem Justizressort zuständige Gesundheitsministerium lehnt auf Anfrage jede Stellungnahme ab, „weil die Verhandlungen durch vorschnelle Äußerungen nicht torpediert werden sollen“. Die kritischen Punkte lassen sich dennoch benennen – und auch die Positionen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen dazu.

Samenspende für lesbische Paare

Dass das österreichische Fortpflanzungsmedizingesetz nun novelliert wird, liegt nicht an der aktuellen Debatte über Sinn und Unsinn von „Social Egg Freezing“, Embryonenkindern und Eizellspende. Auslöser war vielmehr der Verfassungsgerichtshof, der es am 10. Dezember 2013 als verfassungswidrig erkannte, dass lesbischen Paaren in Österreich per Gesetz der Zugang zur Samenspende verweigert wird.

Dass homosexuellen Paaren und allein lebenden Frauen der Weg zu medizinisch unterstützter Fortpflanzung frei gemacht wird, hatte zuvor auch schon die Bioethikkommission festgestellt, die die Regierung in derartigen Fragen berät.

Vorschläge der Bioethikkommission

Christiane Druml, Vorsitzende der Kommission und Vize-Rektorin der Medizin-Uni Wien, hebt neben der auch vom Verfassungsgerichtshof beanstandeten Benachteiligung weitere Punkte hervor, in denen das mittlerweile 22 Jahre alte Gesetz geändert werden sollte:

„Die Samenspende sollte bei In-Vitro-Fertilisationen erlaubt werden. Auch die Eizellspende sollte erlaubt werden, wobei natürlich einige Bedingungen erfüllt werden müssen, damit es zu keiner Ausbeutung von Frauen kommt. Hier wäre auch eine Altersgrenze nötig. Außerdem müssten Kinder, die aus einer Eizellspende hervorgegangen sind, ebenso das Recht auf Auskunft über ihre biologische Herkunft erhalten, wie es schon bei der Samenzelle der Fall ist. Und auch mit der Embryonenspende wird man sich befassen müssen.“

Außerdem hat sich die Bioethikkommission – unter Auflagen – für die Legalisierung der Präimplantationsdiagnostik ausgesprochen, also die Überprüfung eines künstlich erzeugten Embryos auf schwere genetische Erkrankungen.

Verbot mit Ausnahmen

Eine ganze Reihe von Punkten also, die die Bioethikkommission hier vorgelegt hat. Ob und wie sie allerdings in Gesetzesform umgesetzt werden sollen, dazu hat ein heftiges Tauziehen zwischen unterschiedlichen Gruppen eingesetzt. Auf der einen Seite stehen Organisationen wie beispielsweise die „Aktion Leben“ – nicht zu verwechseln mit radikalen Anti-Abtreibungs-Organisationen, die teilweise ähnlich lautende Namen haben.

„Aktion Leben“-Generalsekretärin Martina Kronthaler räumt durchaus ein, dass sich seit 1992, dem Beschlussjahr des derzeit geltenden Gesetzes, viel verändert hat: „Wir haben völlig neue Techniken wie beispielsweise die Eizellspende oder auch das Einfrieren von Eizellen, was früher nicht möglich war.“ Trotzdem sagt sie sich zur Novelle: „Wir denken, dass es gut ist, gewisse Techniken zu verbieten, und dann Ausnahmen zu definieren.“

Als Beispiel nennt sie die Präimplantationsdiagnostik: „Es ist nicht in unserem Sinn, dass einer Frau im Rahmen einer künstlichen Befruchtung ein Embryo eingesetzt wird, der sich niemals weiterentwickelt. Das wäre für uns eine solche Ausnahme, bei der diese Technik angewandt werden sollte.“ Grundsätzlich betont sie auch den Kinderschutz: „Was bedeutet es für ein Kind, wenn es später erfahren muss, dass es aus einem übrig gebliebenen Embryo entstanden ist und letztlich verschenkt wurde?“

„Lebensweg selbst bestimmen“

Eine ganz andere Position zum Gesetz nimmt der Mediziner Josef Zech ein, der in Innsbruck eine private Kinderwunschklinik betreibt. Derzeit behandeln sein Team und er 700 Patientinnen mit unerfülltem Kinderwunsch. Während ihrer mittlerweile 20-jährigen Tätigkeit hat seine Klinik bei der Entstehung von rund 10.000 Kindern mitgeholfen. Er erhofft sich, dass das Gesetz „wesentlich toleranter gestaltet wird und auf die Bedürfnisse der Betroffenen eingegangen wird“.

Unerfüllter Kinderwunsch sei eine extreme psychische Belastung, und diesen Menschen zu sagen, dass sie eben ins Ausland gehen sollen, empfindet er als „extrem zynisch“. Josef Zech: „Es sollten in Europa gemeinsame Regeln gelten, damit es nicht mehr zum Tourismus kommt. Und sind die Franzosen, Briten oder Spanier wirklich so viel weniger moralisch als wir, weil sie viele medizinische Techniken erlauben, die bei uns verboten sind?“ Seiner Erfahrung nach hätten die Kinder kein Problem, mit ihrer Herkunft und Entstehungsgeschichte umzugehen – wenn sie denn von den Eltern offen kommuniziert wird. „Dazu rate ich ausdrücklich.“

Sein Prinzip beschreibt er mit den Worten: „Es muss jeder Frau selbst überlassen sein, ihren Lebensweg zu bestimmen.“ Diese Aussage unterstreicht auch Christiane Druml von der Bioethikkommission: „Frauen haben heute einen anderen Lebensplan als noch vor 20 Jahren, weshalb auch der reproduktiven Autonomie ein anderer Stellenwert zukommt.“

Geringe Chancen auf großen Wurf

Dass Frauen beispielsweise mit dem Einfrieren von Eizellen ihre Autonomie tatsächlich erweitern, bezweifelt hingegen Martina Kronthaler von der „Aktion Leben“: „Je mehr Frauen ihre Fruchtbarkeit um dieser sogenannten Freiheit Willen manipulieren, umso weniger Änderungsbedarf besteht in der Wirtschaft, in der Politik und bei den Männern.“ Hier werde letztliche eine medizinische Lösung für das soziale Problem der Vereinbarkeit von Beruf und Familie suggeriert.

Es ist letztlich diese gesellschaftspolitische Debatte über Selbstverständnis und Rolle der Frau, die sich in den Verhandlungen zum Fortpflanzungsmedizingesetz spiegelt. Insofern schätzen Experten es als eher unwahrscheinlich ein, dass die Novelle ein großer Wurf wird. Zu weit würden die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP in diesen Fragen auseinander liegen. Genaueres wird man wohl erst Ende des Jahres wissen. Bis dahin soll – so die Auskunft aus dem Gesundheitsministerium – die Novelle des Fortpflanzungsmedizingesetzes fertig sein.

Elke Ziegler, science.ORF.at


Für ein modernes Familienrecht!

Bundesmitgliederversammlung von LiSL beschließt Forderungen zum Familien- und Reproduktionsrecht

Das Familienrecht soll die Bedürfnisse von Kindern in Patchwork- und Regenbogenfamilien besser abbilden, forderten die Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) bei ihrer Bundesmitgliederversammlung am Sonntag in Berlin. Außerdem sprechen sie sich für ein eigenständiges Reproduktionsmedizingesetz aus, das auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper setzt.

Im Reproduktionsmedizin-Recht wollen die Liberalen Schwulen und Lesben reproduktionsmedizinische Behandlungen für alle Menschen zulassen, seien sie verheiratet, verpartnert oder ledig. Nach den jüngsten Urteilen sollen “anonyme” Samenspender im Rahmen reproduktionsmedizinischer Behandlungen von Unterhalts- und Erbansprüchen des Kindes freigestellt werden. “Sonst drohen nach den jüngsten Urteilen zur Samenspende unfaire Folgen für Männer, die einfach helfen wollen” erläutert der LiSL-Bundesvorsitzende Michael Kauch. Außerdem sollten die Eizellspende und die Leihmutterschaft unter Bedingungen zugelassen werden, die eine Ausnutzung von Notlagen ausschließen. Hier gebe es international gut vertretbare Vorbilder.

Für das Familienrecht erneuerte Michael Kauch die Forderung der FDP nach geänderten Regeln für die Stiefkindadoption: “Bei einvernehmlichen Wunsch von Mutter, Vater und adoptionswilligem Stiefelternteil soll bei einer Stiefkindadoption das Verwandtschaftsverhältnis zu beiden leiblichen Elternteilen erhalten bleiben.” Eine solche rechtliche Mehrelternschaft dient in der Regel dem Kindeswohl und ist heute schon bei Erwachsenen-Adoptionen die Regel. Auch international werde kein Neuland betreten. Eine vergleichbare Möglichkeit bestehe im kanadischen British Columbia.

Gleichzeitig solle die Stiefkindadoption erleichtert werden, wenn die Zeugung über eine reproduktionsmedizinische Behandlung mit Samenspende erfolge und kein rechtlicher Vater vorhanden sei. Dann sollte die Lebenspartnerin der Mutter das Kind ohne gesonderte Prüfung und Fristen adoptieren können.

Den Alternativvorschlag der Grünen lehnt der LiSL-Bundesverband ab. Die Grünen wollen die Regelungen von Ehegatten einfach auf Lebenspartnerschaften übertragen und die automatische rechtliche Elternschaft der Lebenspartnerin der Mutter einführen, ungeachtet der biologischen Unterschiede. “Dies erfasst aber auch Fälle, bei denen ein biologischer Vater Verantwortung für das Kind übernehmen will. Gerade schwule Väter in Regenbogenfamilien würden von den Grünen ihrer Rechte beraubt”, kritisiert Michael Kauch.

Quelle: http://m-maenner.de/


Crown IVF Centre, Cyprus

Die europäische Fertilitätsassoziation (EFA) ist eine Schwesterorganisation der United Kingdom Cypriot Fertility Association (UKCFA), die 2008 von Frauenärzten in England gegründet wurde, um englischen Paaren einen leichten Zugang zur Eizellspende und Präimplantationsdiagnostik in Nordzypern zu ermöglichen und die Betreuung aus einer Hand zu gewährleisten.

EFA hat es sich zum Anliegen gemacht auch deutschsprachigen Kinderwunschpatienten einen heimatortsnahen Beratungs- und Betreuungsservice für Kinderwunschbehandlungen in der nordzyprischen Klinik “Cyprus IVF Centre” zu ermöglichen und deswegen ein Büro in Venlo, Holland, eröffnet.

Das erste persönliche Gespräch findet in Venlo mit einem deutschsprachigen Kinderwunscharzt statt. Dort beraten wir Sie ausführlich rund um eine Kinderwunschbehandlung bei unserer Partnerklinik Crown IVF Centre. Cyprus.
Die Klinik in Zypern hat sowohl die professionelle Kapazität als auch die legale Möglichkeiten sämtliche Kinderwunschbehandlungen ohne Einschränkungen durchzuführen, einschließlich Eizellspende, Embryonenspende, Samenspende (auch für alleinstehende Frauen und lesbische Paare), sowie die Präimplantationsdiagnostik für verschiedene Indikationen, Blastozystenkultur und das Einfrieren (Vitrifizierung) von Eizellen zur Bewahrung der Fruchtbarkeit.

Kinderwunschpatienten aus dem Rhein-Ruhrgebiet können mit dem Auto oder der Bahn nach kurzer Anreise in Venlo eintreffen. Durch die Anbindung von Venlo an vier Flughäfen im nahen Umkreis ist es aber auch Patienten aus anderen Regionen möglich schnell und einfach zur Sprechstunde zu gelangen.
In Venlo bieten wir einen Beratungs- und Betreuungsservice für Kinderwunschpatienten in Deutsch und Englisch an. Türkischsprachige Patienten können wahlweise in London, Liverpool oder auch direkt in Zypern beraten werden.
Gerne berücksichtigen wir sowohl bei der Beratung als auch der Behandlung Ihre individuelle Problematik, Ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse. Während der Vorbereitung für die Behandlung in Zypern werden Sie von dem Frauenarzt betreut, den Sie bereits in Venlo kennengelernt haben. Dieser Arzt wird auch für die Synchronisation mit der Behandlung in unserer Partnerklinik in Zypern sorgen.

Unsere Frauenärzte sind Kinderwunschspezialisten und haben langjährige Erfahrungen mit Kinderwunschbehandlungen im Ausland.

EFA unterstützt Frauen und Paare, die Eizellspende, Samenspende oder Präimplantationsdiagnostik benötigen und ermöglicht einen schnellen Zugang zur Kinderwunschbehandlung.

Haben Sie eine Frage? Fühlen Sie sich frei uns anzurufen oder uns per Email zu kontaktieren.
Jemma Hand
Deutschland
Mobil: +44 (0)7860 439 346
Fon: 0800 186 2119*
*kostenfreie Telefonnr. aus dem deutschen Festnetz

www.eizellspendeimausland.com

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